Königstein (kw) – Immer noch erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 65.000 Menschen neu an Darmkrebs. Diese Zahl ließe sich drastisch senken, wenn mehr Menschen das Angebot der Krebsvorsorge wahrnehmen würden. Die gesetzliche Darmkrebsvorsorge in Deutschland beginnt ab 50 Jahren und wird von den Krankenkassen übernommen. Zur Wahl stehen alle zwei Jahre ein Stuhltest (iFOBT) oder zwei Darmspiegelungen (Koloskopie) im Abstand von mindestens zehn Jahren. „Es kann nicht oft genug betont werden, dass 90 Prozent aller Krebsvorstufen im Darm bei einer Darmspiegelung nicht nur entdeckt, sondern auch durch die Spiegelung entfernt werden können“, sagt Privatdozent Dr.med. Jörg Höer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Hochtaunus-Kliniken.
Die Koloskopie wird eines der Themen beim nächsten Klinikforum sein, das am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr im Foyer des St. Josef Krankenhauses (Woogtalstraße 7) beginnen wird. Der Chirurgie-Chefarzt wird außerdem über die minimal-invasiven Darmkrebschirurgie ohne großen Leibschnitt und die Fortschritte bei der medikamentösen Darmkrebstherapie sowie der Strahlentherapie sprechen.
Die Teilnahme am Klinikforum ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail unter presse[at]hochtaunus-kliniken[dot]de anzumelden. Dabei bitte den Namen und die Rufnummer nennen. Eine telefonische Anmeldung ist von Montag bis Freitag von 15 bis 16 Uhr unter 06172 141345 sowie direkt am Empfang in St. Josef unter 06174 208-0 möglich.