Königstein (kw) – Die Stadtteile Königsteins haben sich in den vergangenen Jahren sichtbar positiv entwickelt. Diese Entwicklung sei kein Zufall, sondern Ergebnis kluger Entscheidungen und vorausschauender Politik, so die CDU Königstein. Sie stehe für Fortschritt statt Stillstand: für Projekte, die den Alltag der Menschen verbessern, das Ehrenamt stärken und die Infrastruktur nachhaltig sichern. Ziel bleibe, die Stadtteile nicht zu verwalten, sondern weiterzuentwickeln im Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Schneidhain, Falkenstein und Mammolshain.
Schneidhain
„An der positiven Entwicklung unseres einwohnerstärksten Stadtteils haben wir als CDU entscheidend mitgewirkt“, sagt Matthias Wagner, Spitzenkandidat für den Ortsbeirat Schneidhain. Sichtbar werde das an wichtigen Weichenstellungen: der Bebauung des ehemaligen Sportgeländes mit Wohnhäusern und einem Lebensmittelmarkt, dem Feuerwehrhaus sowie dem Wohngebiet „Weidenblick“ auf dem früheren Donath-Gelände.
Gegen erhebliche Widerstände habe sich die CDU dafür eingesetzt, den mit Kieselrot belasteten alten Sportplatz zu ersetzen. Thomas Boller erinnert daran, dass Kieselrot in den 1990er Jahren als mit Dioxin belastet und damit gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Parallel zur Schließung des ehemaligen Sportgeländes wurde ein neuer Sportplatz samt Vereinshaus für zwei Vereine ermöglicht. Auch die Sanierung von Grundschule und Heinrich-Dorn-Halle wurde unterstützt zum Nutzen von Kindern und Vereinsleben. Mit dem Quartier „Weidenblick“ entsteht ein neues Stück Schneidhain, das Wohnen, Gewerbe und Versorgung zusammenführt. „Hier entsteht Qualität für alle Generationen“, sagt CDU-Stadtverbandsvorsitzende Annette Hogh. Geplant sind unter anderem Gewerbeflächen, medizinische Angebote, eine Kindertagesstätte sowie Wohnungen für Familien. Von Beginn an habe die CDU darauf gedrungen, dass nicht einseitig geplant wird, sondern ein ausgewogener Mehrwert für den Stadtteil entsteht. Anliegen wie der Bahnlärm würden dabei ausdrücklich ernstgenommen.
Zugleich stellt die CDU Königstein klar: Gerüchte über ein angebliches Baugebiet „Kohlweg III“ entbehren jeder Grundlage. „Das entspricht nicht den Beschlüssen, die wir im Stadtparlament mitgetragen haben“, betont Hogh. In der Sitzung Mitte Dezember wurde mit den Stimmen der CDU beschlossen, das Gebiet am Kohlweg nicht als Wohnbaufläche auszuweisen, sondern es im Regionalen Flächennutzungsplan als Vorranggebiet für Natur und Landschaft zu belassen. „Seriöse Politik bedeutet, Fakten zu benennen und nicht mit Falschmeldungen zu verunsichern“, so Hogh.
Falkenstein
Das Falkensteiner Bürgerhaus ist weit über den Stadtteil hinaus ein zentraler Ort für Kultur, Vereine, Sport und die Arbeit städtischer Gremien. „Nach mehr als einem halben Jahrhundert zeigt das Gebäude deutlichen Verschleiß“, beschreibt Ortsvorsteher Walter Schäfer die Lage. Die CDU Königstein habe sich auch gegen Widerstände konsequent für eine zukunftsfähige Lösung eingesetzt. Der beschlossene Neubau ist aus Sicht der CDU „ein Gewinn für ganz Königstein“: ein modernes Haus mit DIN-gerechter Turnhalle.
„Entscheidend ist: Während der Bauzeit sollen Schul- und Vereinsbetrieb möglichst ohne Unterbrechung weiterlaufen“, so Schäfer. Übergangs- und Ausweichlösungen werden mit allen Beteiligten abgestimmt.
Auch die Nahversorgung bleibt ein wichtiges Thema. „Zu einem lebenswerten Falkenstein gehört eine wohnortnahe Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs“, sagt Thomas Fischer, Kandidat für den Ortsbeirat. Die CDU setzt hier auf neue Wege etwa mit Regiomaten oder mobilen Versorgungsstationen, wie sie andernorts bereits erfolgreich genutzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Straße „Alt Falkenstein“. Um Sicherheit und Lebensqualität zu erhöhen, unterstützt die CDU Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung beispielsweise durch Geschwindigkeitsanzeigen und weitere geeignete Instrumente. Ergänzend sollen moderne Mobilitätsansätze entwickelt werden, die Fuß- und Radverkehr sowie den ruhenden Verkehr besser miteinander in Einklang bringen.
Zudem zeigt sich CDU-Politik im Erhalt des Ortskerns: Das denkmalgeschützte Alte Rathaus wurde in der vergangenen Legislaturperiode grundlegend restauriert und damit für kommende Generationen gesichert. Gleichzeitig entstand Wohnraum im alten Ortskern.
Mammolshain
Das „Edelkastaniendorf“ auf der Sonnenterrasse des Taunus ist geprägt von Naturverbundenheit, Tradition und starkem Gemeinschaftssinn. Die CDU Königstein setzt sich gemeinsam mit der örtlichen CDU-Arbeit dafür ein, den dörflichen Charakter zu erhalten und zugleich verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.
Ein zentrales Anliegen ist die Freiwillige Feuerwehr. Die CDU Königstein unterstützt die Anliegen der Feuerwehr und hat sich in der Diskussion rund um die Neuerrichtung eines Feuerwehrgerätehauses konstruktiv und lösungsorientiert eingebracht. „Die Freiwillige Feuerwehr ist unverzichtbar für den Schutz unserer Stadt“, betont Robert Bielefeld, Spitzenkandidat für den Ortsbeirat. Ziel sei, dass die Feuerwehr zügig ein modernes, funktionales und den Erfordernissen entsprechendes Gerätehaus erhält – als verlässliche Grundlage für den ehrenamtlichen Einsatz der Einsatzkräfte.
Darüber hinaus besteht Handlungsbedarf an der Kronthaler Straße: Der Schulweg muss sicherer werden. Die CDU setzt sich dafür ein, Querungsmöglichkeiten zu verbessern und Gefahrenpunkte zu entschärfen – durch bessere Markierungen, mehr Übersichtlichkeit, Geschwindigkeitsanzeigen und Tempo-30-Abschnitte an sensiblen Stellen. „Schulwege müssen sicher, gut beleuchtet und übersichtlich sein“, unterstreicht Bielefeld.
Wie in Falkenstein ist auch in Mammolshain die Nahversorgung ein Thema. Die CDU möchte Lösungen ermöglichen, die zum Ort passen – etwa mobile Verkaufsangebote, Dorfladen-Modelle oder digitale Bestell- und Abholsysteme in Kooperation mit lokalen Erzeugern.
