Neu am Burgfest: Frühstücken auf dem Markt vor dem Rathaus

Sechs verschiedene Frühstückspakete will der Burgverein für das erste Königsteiner Marktfrühstück am Samstag, 24. August, vorbereiten. Vier der Pakete sind für Erwachsene gedacht, zwei für Kinder. Es sind dies die Pakete „Burgherr“, „Burgdame“, „Mönch“ und „Troubadour“, die für je 7 Euro inklusive eines Heißgetränks erhältlich sind. „Maid“ und „Knappe“ sind für den Nachwuchs gedacht, für jeweils 6 Euro zu haben und beinhalten ebenfalls ein Heißgetränk. Die Pakete setzen sich wie folgt zusammen:

„Burgherr“: 1 Heißgetränk, 2 Weizenbrötchen, 2 Scheiben Salami, 2 Scheiben roher Schinken, 2 Scheiben Käse, 1 Sommerapfel, 2 Portionen Butter – 7 Euro;

„Burgdame“: 1 Heißgetränk, 2 Weizenbrötchen, 1 Portion Konfitüre, 1 Portion Frischkäse, 2 Scheiben Käse, 1 Sommerapfel, 2 Portionen Butter – 7 Euro;

„Mönch“: 1 Heißgetränk, 2 Mehrkornbrötchen, 1 Scheibe Käse, 1 Portion Honig, 1 Portion Frischkäse, 2 Scheiben Salami, 1 Sommerapfel, 2 Portionen Butter – 7 Euro;

„Troubadour“: 1 Heißgetränk, 1 Portion Müsli (auch glutenfrei möglich), 1 Portion Vollmilch, 1 Portion Honig, 1 Sommerapfel – 7 Euro;

„Knappe“ (Kinder): 1 Heißgetränk, 1 Weizenbrötchen, 1 Rosinenbrötchen, 1 Portion Nutella, 2 Scheiben Salami, 2 Portionen Butter, 1 Sommerapfel – 6 Euro;

„Maid“ (Kinder): 1 Heißgetränk, 1 Weizenbrötchen, 1 Schokobrötchen, 1 Portion Konfitüre, 1 Scheibe Käse, 2 Portionen Butter, 1 Sommerapfel – 6 Euro;

Weitere Informationen rund um das Marktfrühstück wie auch zu den Produkten, die Verwendung finden, wird der Burgverein in den nächsten Tagen online unter www.burgverein-koenigstein.de veröffentlichen sowie am Tag der Veranstaltung bereithalten.

Königstein (kw) – Bei der Königsteiner Kur- und Stadtinformation, Hauptstraße 13a, kann man schon jetzt die Weichen dafür stellen, wie man am 24. August möglichst nahrhaft in den Burgfest-Samstag startet. Der Königsteiner Burgverein hat den Vorverkauf für sein erstes Marktfrühstück vor dem Rathaus eingeläutet.

Wie wäre es mit einem deftigen Burgherrn, einer süßen Burgdame oder einem alles andere als enthaltsamen Mönch? Alles Geschmackssache? Stimmt genau.

„Burgherr“, „Burgdame“ und „Mönch“ sind drei der insgesamt sechs Frühstückspakete, die der Königsteiner Burgverein für die Premiere seines ersten Marktfrühstücks am 24. August schnüren wird. Komplettiert wird das Sextett durch „Maid“, „Knappe“ und „Troubadour“.

Herzhafter Burgherr

„Wir hoffen, mit diesen Paketen für jeden Geschmack etwas Passendes anbieten zu können“, betont Birgit Becker, Präsidentin des Burgvereins, und gibt schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Morgen des Burgfest-Samstags: „Der ,Burgherr‘ ist unsere herzhafte Alternative und besteht aus zwei Weizenbrötchen, rohem Schinken, Salami und Käse. Die ,Burgdame‘ wartet zwar auch mit zwei Brötchen und Scheibenkäse auf, dazu packen wir aber auch noch Konfitüre und Frischkäse.“ „Knappe“ und „Maid“ wiederum sollen die Kinder ansprechen, der „Mönch“ die Freunde von Mehrkornbrötchen und der „Troubadour“ all jene, die morgens das Hohelied auf das Müsli singen.

Aber was ist, wenn einem Gast eher der Sinn nach einer „Burgdame“ steht oder eine Besucherin den „Mönch“ begehrt? „Dann bekommen sie die natürlich. Wir leben ja nicht mehr im Mittelalter“, unterstreicht Birgit Becker lachend. Erlaubt ist, was gefällt und vor allem schmeckt. Außerdem, ergänzt Alexander Freiherr von Bethmann, könnten die Inhalte der Pakete ja gerne auch mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden geteilt werden. Dass sich der Burgverein zur Premiere überhaupt für die Paket-Lösung entschieden habe, sei einzig der Funktionalität geschuldet, betont der Schatzmeister des Burgvereins: „Sicher wäre es komfortabler, wenn jeder Gast sich nach eigenem Gusto sein Frühstück selbst zusammenstellen, könnte. Das aber wäre von uns und unseren Helfern personell nicht zu leisten.“

Bons im Vorverkauf

Die Entscheidung für die Frühstückspakete soll Gästen wie Veranstaltern allerdings auch einen Vorteil bringen. Becker: „Die Bons für die jeweiligen Pakete können ab sofort in der Kur- und Stadtinformation im Vorverkauf erworben werden.“ Das koste zwar nicht mehr und nicht weniger als an der Tageskasse, die am 24. August natürlich eingerichtet werde. Wer sich jedoch seine Bons bereits im Vorverkauf sichere, könne sich am Tag des Marktfrühstücks das Anstehen an der Kasse sparen und direkt zur Ausgabe der Pakete gehen.

„Alle, die die Möglichkeit des Vorverkaufs nutzen, tun auch uns einen großen Gefallen. Denn sie geben uns wichtige Anhaltspunkte, wie wir kalkulieren müssen“, unterstreicht Schatzmeister von Bethmann. Es läge nun mal in der Natur von Premieren, dass man nicht absehen könne, wie ein neues Angebot angenommen werde. Ein gewisses Risiko sei für den Veranstalter da immer dabei. Und auch der Burgverein sei bereit, es einzugehen. Allerdings sollte es möglichst überschaubar bleiben. Und das nicht nur mit Rücksicht auf die ohnehin nicht üppig gefüllte Vereinskasse, sondern auch mit Blick auf den Wareneinsatz. Von Bethmann: „Wir reden hier von Lebensmitteln – da können und wollen wir es uns nicht leisten, zu viel einzukaufen.“ Da gehe man doch am Tag der Veranstaltung lieber das Risiko ein, dass das eine oder andere Paket irgendwann ausverkauft sein könnte.

„Ich denke, dass unser Bemühen um einen möglichst umsichtigen Umgang mit den Waren auch im Sinne unserer Gäste ist“, betont Birgit Becker, verbunden mit dem Hinweis, dass an den verschiedenen Marktständen an diesem Vormittag auch noch das eine oder andere angeboten wird, was zum Frühstück verzehrt werden kann.

Umweltbewusstsein

Nicht nur im Sinne der Gäste, sondern möglichst auch im Sinne der Umwelt wollen die Verantwortlichen des Burgvereins ihr Frühstück auf den Tisch bringen. Becker: „Wir haben im Präsidium des Burgvereins lange und intensiv hin- und herüberlegt, wie uns das gelingen kann. Bei den Tellern, den Bestecken, den Bechern und mehr setzen wir bewusst auf nachhaltige Produkte und versuchen Plastik zu vermeiden.“

Ganz auf Kunststoffe verzichten könne man jedoch nicht, gerade wenn es um Brotaufstriche oder Butter gehe. Von Bethmann: „Wir brauchen schon aus Gründen der Hygiene kleine, vorportionierte und verpackte Produkte. Da allerdings setzt die Industrie leider nach wie vor auf Kunststoff und Co.“ Dennoch, so die Verantwortlichen des Präsidiums, sei man mehr als zuversichtlich, die Menge an Plastikmüll beim ersten Marktfrühstück in engen Grenzen halten zu können.

Die sechs Frühstückspakete

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