Platzpflege in Mammolshain

Mammolshain (as) – Nachgefragt bei Königsteins Baufachbereichsleiter Gerd Böhmig waren noch einige Details zur Platzpflege und der Wiederherstellung der Bespielbarkeit des Mammolshainer Kunstrasenplatzes zu er­fahren.

Das Grundproblem rührte – wie bereits beim Platz am Kreisel – daher, dass sich auf dem Kunstrasen eingestreute Granulate insbesondere bei starker Hitze verklumpen. Grundsätzlich lasse das Granulat, das wegen des enthaltenen Mikroplastiks nicht mehr neu benutzt werden darf, nach rund zwölf Jahren nach. Bei der Platzreinigung in der vergangenen Woche wurden die Granulate gereinigt und gesiebt, die verklebten Bestandteile sind dabei herausgefiltert worden. Im nächsten Schritt, und das soll an diesem Freitag passieren, wird der Platz wieder aufgefüllt – und zwar mit rund 20 Tonnen Sand. Benutzt wird ein feuergetrocknetes Rundkorn in der Körnung 0,2 bis 0,8 Millimeter, das deshalb rund sein muss, damit die Kunstrasenfasern nicht von der Spitze her ausspleißen. Das Auffüllen des Sandes ist deshalb unbedingt nötig, damit er sich zwischen die Kunstfasern setzt, diese damit stehenbleiben und nicht schnell liegen. Deshalb wird ein Kunstrasenplatz auch regelmäßig gebürstet, damit sich die Fasern aufstellen. Der Sand wird dann mit einem Dreiecksbesen, der von einem Schlepper gezogen wird, eingekehrt. Das Spezialfahrzeug muss sich die Stadt ausleihen. Ab Freitag sollte der Platz wieder in Ordnung sein, ist Böhmig überzeugt, das nächste Heimspiel des FCM am 13. September sei also nicht gefährdet.

Die Gefahr, dass der komplette Mammolshainer Kunstrasenplatz erneuert werden muss, sieht Böhmig nicht. Es sei – anders als in Königstein vor einigen Jahren – noch genug Rasen da, um ihn aufbereiten zu können.

Ein ähnliches Problem gebe es auch beim Kunstrasenplatz in Schneidhain, der ja von Königsteiner Jugendmannschaften intensiv genutzt wird. Hier beginne die Platzpflege in der kommenden Woche, kündigte Gerd Böhmig an.



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