Mammolshain (as) – Ab dem kommenden Montag (Mittagszeit) – wird die Kronthaler Straße in Mammolshain voll gesperrt sein zwischen der Straße „Am Steinbruch“ und der Kehre zur Oberstraße. Dann beginnt Bauabschnitt 1 der grundhaften Sanierung der Ortsdurchfahrt, ehe ab Herbst die Straße „Am Mönchswald“ bis zur Mammolshöhe an der Reihe sein wird. Für ein Jahr wird keine Ortsdurchfahrt auf der Kreisstraße möglich sein, Anwohner in den Baustellenabschnitten können ihre Häuser bis auf Ausnahmen nur noch per Fuß erreichen. Eine Information, die die Betroffenen weniger als drei Wochen vor Beginn der von Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit der Stadt Königstein verantworteten Maßnahme erreichte.
Riesengroß war so auch der Andrang – und bei vielen der mehr als 200 erschienenen Bürgern auch der Frust – bei der Informationsveranstaltung am Dienstagabend in der Schulturnhalle. Die Baupartner entschuldigten sich offen für das Kommunikationsdefizit und versprachen Besserung während der Bauphase. „Melden Sie sich bei mir, wenn es Probleme gibt. Wir lassen Sie nicht allein in der Baustelle“, versprach Bürgermeisterin Schenk-Motzko. Versprechen konnte jedoch niemand die Lösung des Parkplatzproblems. Anwohnerausweise für die Straße „Am Steinbruch“, die zur Sackgasse zum Wenden wird, und für den Parkplatz am Mönchswald (der zur Hälfte als Baustellenlager wegfällt) wurden vorgeschlagen. Einem Schleichverkehr über Schwalbacher Straße und Zeilweg Richtung Kronthal erteilte das Ordnungsamt eine Absage.
Wenn jemand, etwa für Arztbesuche oder Anlieferungen über die Schotterschicht bis zum Haus vorfahren müsse, könne das in Absprache mit dem Polier vor Ort in aller Regel ermöglicht werden, versprach Projektleiter Jürgen Jaksch bei einer der drängendsten Fragen. Auch die Kosten für die Anwohner, auf die 75 Prozent der Gehwegerneuerung und möglicherweise Sanierungskosten der Hausanschlüsse auf dem eigenen Grundstück zukommen, waren ein „heißes“ Thema.
Zumindest wurde am Abend klar, dass die aufwendige Sanierung „schnell in den Sommerferien“ oder unter halbseitiger Sperrung (wegen zu geringer Fahrbahn- und Gehwegbreite) nicht möglich gewesen wäre. Wann der Schulbus zur AKS am Montag abfährt, konnte aber noch keiner sicher sagen, da der RMV am Infoabend nicht anwesend war. Zehn Minuten früher, lautete eine Information aus der Elternschaft. Bericht folgt