Kronberg (kb) – Mit dem Beginn der Briefwahl Anfang Februar rückt die Kommunalwahl am Sonntag, 15. März, näher. Für die FDP Kronberg ist das der Startpunkt, ihre inhaltlichen Schwerpunkte und ihre Vorstellung von der Zukunft der Stadt vorzustellen.
Kronberg ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität – geprägt von kurzen Wegen, Natur, einem starken Vereinsleben und einem Miteinander, das im Alltag spürbar ist. Dieses Zusammenspiel aus Verlässlichkeit, Nähe und Freiheit ist es, was die Liberalen als das „Kronberg-Gefühl“ beschreiben. Dies ist aber kein Selbstläufer. Es entsteht nicht automatisch, sondern dort, wo Entscheidungen getroffen werden, die den Alltag der Menschen konkret verbessern. Genau darüber soll in den kommenden Wochen gesprochen werden: über Zukunft, nicht als Schlagwort, sondern als Summe vieler richtiger Entscheidungen. Viele verbinden mit dem Kronberg-Gefühl einen Alltag, der funktioniert.
In den vergangenen fünf Jahren hat die FDP Kronberg genau an diesen Stellen Verantwortung übernommen und entscheidende Impulse gesetzt. Dazu gehört, dass Grund- und Kitagebühren stabil gehalten und Straßenbeiträge abgeschafft wurden – weil Lebensqualität für die FDP auch bedeutet, Familien und Eigentümer nicht zusätzlich zu belasten.
Sport und Ehrenamt wurden gezielt gestärkt, die FDP fordert ein neues Vereinsheim des EFC und den Bau einer neuen Halle für den MTV, weil Vereine das Rückgrat des städtischen Miteinanders sind. Und mit bürgerfreundlichen Regelungen wie der neuen Stellplatzsatzung, der Förderung von Photovoltaik und Zisternen sowie klarer Ausgabendisziplin wurde von Seite der FDP im Haushalt dafür gesorgt, dass Fortschritt spürbar wird, ohne den Charakter der Stadt zu überfordern.
Diese Entscheidungen stehen exemplarisch für den Ansatz: pragmatisch, wirksam und immer mit Blick auf den Alltag der Menschen. Für die FDP Kronberg ist klar: Zukunft beginnt nicht mit radikalen Umbrüchen, sondern mit klarem Gestaltungswillen. Die FDP will Kronberg weder konservieren noch beliebig verändern, sondern dort modernisieren, wo es sinnvoll ist – und gleichzeitig bewahren, was die Stadt ausmacht.
Das betrifft zuerst die Stadtentwicklung. Kronberg braucht Wohnraum, funktionierende Infrastruktur und attraktive öffentliche Orte – aber keine Entwicklung um jeden Preis. Maßvolle Nachverdichtung, klare Leitplanken für neue Bauprojekte und der Erhalt von Grün- und Aufenthaltsflächen gehören für die FDP zusammen. Stadtentwicklung muss gesteuert werden, nicht dem Zufall überlassen.
Genau deshalb wurde eine unbequeme, aber notwendige Entscheidung getroffen: Das Baufeld am Bahnhof wird nicht in städtischer Eigenregie bebaut. Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig – aber er entsteht nicht durch Wunschdenken. Die Stadt hat laut FDP in der Vergangenheit die Chance verpasst, selbst kostengünstig zu bauen. Heute ist ein Bau in städtischer Verantwortung wirtschaftlich nicht mehr darstellbar.
Die FDP setzt deshalb auf private Investoren, die mit klaren Vorgaben und vertretbarer Unterstützung der Stadt Wohnraum schaffen. Das sei kein Rückzug, sondern verantwortungsvolle Prioritätensetzung – und genau das zeichne ihre Politik aus: auch für schwierige Entscheidungen einzustehen, wenn sie langfristig die einzig richtige Lösung sind.
Jeder muss ankommen
Auch Mobilität entscheidet über Lebensqualität. Nicht jeder fährt Lastenrad. Nicht jeder Auto. Aber jeder muss ankommen. Für die FDP heißt das: sichere Schul- und Alltagswege dort, wo sie gebraucht werden, ein ÖPNV, der realistisch genutzt wird, statt ideologisch gedacht zu sein, und eine Verkehrspolitik, die unterschiedliche Bedürfnisse ernst nimmt – statt sie gegeneinander auszuspielen. Ein weiteres zentrales Thema ist Jugend und Familie. Kronberg ist stark für kleine Kinder, aber für Jugendliche fehlen Treffpunkte und Freiräume. Wer Zukunft ernst nimmt, muss Jugendlichen Raum geben – statt sie immer nur zu reglementieren. Dazu gehören sichere Wege, faire Betreuungsangebote, sanierte Kitas und die Wiederbelebung bestehender Orte für junge Menschen.
Eine lebenswerte Stadt braucht zudem eine funktionierende Wirtschaft. Unternehmen sind für die FDP keine Störfaktoren, sondern Partner. Verlässliche und zügige Genehmigungen, Planungssicherheit und eine möglichst niedrige Gewerbesteuer sind die Grundlage dafür, dass Arbeitsplätze entstehen und Kronberg finanziell handlungsfähig bleibt.
Damit verbunden ist die Frage der Finanzen. Zukunftsfähige Politik heißt, Prioritäten zu setzen und ehrlich mit Ressourcen umzugehen. Für die FDP Kronberg gehören solide Haushaltsführung, Transparenz und Verlässlichkeit zusammen. Steuer- und Gebührenerhöhungen dürfen nicht zum politischen Reflex werden, sondern müssen immer das letzte Mittel bleiben.
Auch bei Natur- und Umweltschutz wird pragmatisch gedacht. Kronberg liegt in und mit der Natur – das ist Stärke und Verantwortung zugleich. Maßnahmen müssen wirksam sein, echten Nutzen bringen und effizient umgesetzt werden. Symbolpolitik hilft weder dem Klima noch der Akzeptanz.
Nicht zuletzt entscheidet eine leistungsfähige Verwaltung darüber, ob Politik im Alltag ankommt. Digitale Angebote dort, wo sie wirklich Zeit sparen, klare Zuständigkeiten und weniger Bürokratie sind die FDP kein Nice-to-have, sondern Voraussetzung dafür, dass eine Stadt funktioniert.
In den kommenden Wochen wird die FDP diese Themen vertiefen und konkretisieren.