Kronberg (kb) – Die Amnesty-Gruppe Kronberg/ Königstein lädt in Kooperation mit den Kronberger Lichtspielen und der städtischen Gleichstellungsstelle am Dienstag, 10. März um 20.15 Uhr zu dem Film „Sieben Tage“ in das Kronberger Kino, Friedrich-Ebert-Straße 1, ein. Der Film erzählt die bewegende Geschichte der iranischen Frauenrechtsaktivistin Maryam, die seit sechs Jahren in ihrer Heimat inhaftiert ist. Als ihr ein siebentägiger medizinischer Hafturlaub gewährt wird, kann sie ihre Familie wiedersehen. Doch ohne ihr Wissen haben ihr Bruder und ihr Ehemann einen riskanten Fluchtplan geschmiedet: Maryam soll aus dem Iran geschmuggelt werden.
Es beginnt eine gefährliche Reise durch schneebedeckte Berge bis in die Türkei. Dort steht Maryam vor einer existenziellen Entscheidung: Will sie im sicheren Exil bleiben – oder in ihre Gefängniszelle zurückkehren, um den Kampf für Gleichheit und Demokratie fortzusetzen? Das fesselnde Drama basiert auf einem Drehbuch von Mohammad Rasoulof und wirft eindringliche Fragen nach Freiheit, Verantwortung und persönlichem Opfer auf.
Es geht in „Sieben Tage“ um das Dilemma, vor dem im Iran so viele stehen, die politisch oder künstlerisch ihre Stimme gegen das Regime erheben: aufgeben und fliehen? Oder bleiben und weiterkämpfen – auf Kosten der eigenen Freiheit? In Maryams fiktivem Charakter steckt viel von der realen Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi, die seit Jahren in Teheran im Gefängnis sitzt.
Ein bewegender Filmabend über Mut, Widerstand und die Kraft einer Frau, die sich nicht zum Schweigen bringen lässt. Der ermäßigte Eintrittspreis beträgt acht Euro.