Kronberg (pu) – Im Verlauf der das Jahr 2025 beendenden Parlamentssitzung herrschte Konsens aller in der Kronberger Stadtverordnetenversammlung vertretenden Parteien zu einem vom Magistrat der Stadt Kronberg vorgelegten Dringlichkeitsantrag. Explizit ging es um das mit einem einstimmigen Beschluss auf den Weg gebrachte Interessenbekundungsverfahren für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ Projektaufruf 2025/2026 für die Maßnahme „Sanierung und Aufstockung des Vereinsheims EFC Kronberg (Variante A)“.
Hintergrund
Im Rahmen des Förderprogramms werden nach Information von Erstem Stadtrat Heiko Wolf (parteilos) Sanierungen kommunaler Sportstätten mit überregionaler Bedeutung mit 45 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss gefördert. Voraussetzung für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren ist die Vorlage eines entsprechenden Beschlusses durch die Stadtverordnetenversammlung. Stichtag der Einreichung der Unterlagen und der Projektskizze beim Bund ist Donnerstag, 15. Januar.
Das Förderprogramm wird als Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Nach Einreichung der Unterlagen und Projektskizze werden die Maßnahmen zunächst geprüft und nach Auswahl der Zuschlag erteilt. Die Entscheidung hierzu ist laut Wolf für Ende Februar 2026 avisiert worden. Für die ausgewählten Projekte beginne dann im Nachgang das eigentliche Antragsverfahren. Im Zuge dessen wird die Höhe der förderfähigen Kosten des Zuschusses ermittelt. Aufgrund der Tatsache, dass die Unterlagen und die Projektskizze bereits am 15. Januar beim Fördermittelgeber vorliegen müssen, konnte die Entscheidung nicht bis zur am 5. März terminierten ersten Stadtverordnetenversammlung des frisch gestarteten Jahres warten.
Änderungsanträge aus den Fraktionen
In diesem Zusammenhang ebenfalls noch erwähnenswert ist der von allen Parteien gestützte Beschluss zur Erhöhung der Verpflichtungsermächtigung von 1,8 auf zwei Millionen Euro für Sanierung/Neubau des Vereinsheims EFC Kronberg. Grund hierfür ist, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit während der Neu- oder Umbauphase provisorische Umkleide- und Sanitärräume in Containern benötigt werden. In Ergänzung erhielt die FDP-Fraktion ein einstimmiges Votum für ihre vorgeschlagene Änderung, die finanziellen Mittel für die EFC-Sanierungs-Maßnahme aufzusplitten. So sind nunmehr in diesem Jahr 300.000 Euro für die Planung vorgesehen, im nächsten Jahr dann die Mittel für den Bau.