Kronberg (pf) – Zum zweiten Mal ist das „Duo 47 mal 4“, das sind der Cellist Jan Ickert und seine Schwester, die Harfenistin Sonja Fiedler, am Freitag, 20. März, um 19 Uhr im Festsaal des Altkönig-Stiftes zu erleben. Im vergangenen März begeisterten die Geschwister dort mit ihrer Musik auf den 47 Harfensaiten und den vier Cellosaiten schon einmal das Publikum. Denn, wie es Jan Ickert formuliert, seit 2017 Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt: „Die Virtuosität der Konzertharfe und der sonore gesangliche Celloklang ergeben eine exquisite Mischung mit vielen verschiedenen Klangfarben.“
Seine Ausbildung begann er in Frankfurt am Dr. Hoch’s Konservatorium, studierte in Wuppertal, Berlin und Frankfurt und legte 2010 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Zu seinen Lehrern gehören berühmte Cellisten wie Bernard Greenhouse, Peter Bruns, Gustav Rivinius und Jens-Peter Maintz. 2002 gründete er das Chagall-Quartett Berlin, mit dem er Preise bei internationalen Wettbewerben gewann und bei namhaften Festivals wie dem Rheingau-Musikfestival, dem Mozartfest Würzburg und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auftrat.
Als gefragter Solist, Kammermusiker und Orchestercellist spielte er bereits unter Enoch zu Guttenberg im Orchester der Klangverwaltung, unter Gidon Kremer in der Kremerata Baltica und unter Reinhard Goebel in der Bayrischen Kammerphilharmonie, dazu im hr-Sinfonieorchester, im Opernorchester Frankfurt und im Staatstheater Wiesbaden. Von 2008 bis 2018 war er künstlerischer Leiter und Cello-Dozent am Emanuel Feuermann Konservatorium der Kronberg Academy.
Seine Schwester Sonja Fiedler studierte an der Hochschule für Musik in Würzburg, gastierte im In- und Ausland, war Gast in der Weimarer Staatskapelle, bei den Nürnberger Sinfonikern und im Mainfrankentheater Würzburg, beim Bachcollegium Aschaffenburg und beim renommierten Kammerchor Ars Antiqua. 2002 gründete sie an der Musikschule Aschaffenburg ihre eigene Harfenklasse und ist seitdem festes Mitglied des Collegium Musicum Aschaffenburg.
Karten für das Konzert zum Preis von 25 Euro gibt es am Empfang im Foyer des Altkönig-Stifts. Bewohnerinnen und Bewohner zahlen 15 Euro.
