Radweg entlang der Hainstraße
Unser Leser Oliver Huth schreibt uns bezüglich des Themas Radweg entlang der Hainstraße:
Ich schreibe heute hier meinen aller ersten Leserbrief und das verdanke ich Herrn Dietrich Kube (FDP) und seiner Einlassung zum Thema Fahrradweg entlang der Hainstraße aus dem Kronberger Boten vom 6. Februar.
Herr Kube erklärt uns darin, dass es nachweislich keine nachhaltige Lösung geben kann und das wurde anscheinend hinreichend bewiesen und alle haben es verstanden nur die UBG nicht.
Ich spreche hier als leidenschaftlicher Fahrradfahrer und Vater einer Tochter, die seit 16 Jahren beim EFC Fußball spielt und viele Jahre das Schwimmbad besucht hat. Sie hat dabei leider nur selten ihr Fahrrad benutzt, was ich ihr aufgrund des Zustands dieses Weges nicht verdenken kann. Auch für Fußgänger ist der Weg bei Dunkelheit nicht empfehlenswert.
Ich benutze also im Alltag vorzugsweise mein Fahrrad und wenn ich dann nachmittags mit dem Fahrrad von der Arbeit in Frankfurt zu Hause ankam, kam dann doch noch das Auto zu seinem Einsatz, da meine Tochter noch Training hatte. Zweimal fuhr ich dann also den Weg aus Schönberg zum EFC-Gelände, einmal um sie zu bringen und das zweite Mal nach Einbruch der Dunkelheit und Trainingsende zum wieder nach Hause bringen. So geschieht es noch heute bei vielen Eltern, deren Kinder beim EFC, dem Schwimmbad oder dem MTV trainieren.
Ich erwarte von den Vertretern der Stadt etwas mehr Pragmatismus in dieser Angelegenheit und keine parteipolitischen Spielchen.
Der Weg existiert und kann sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern benutzt werden, sofern die Oberfläche wieder in einen angemessenen Zustand gebracht wird. Es muss kein mehrspuriger Radschnellweg mit Asphalt, Beschilderung und Markierungen entstehen (wofür es dann eventuell auch noch Fördermittel gibt). Der Weg muss einfach nur instandgesetzt werden, mehr erwarte ich nicht und ich kann mir vorstellen, dass die Stadt das mit ihren Möglichkeiten bewerkstelligen kann.