Stadtelternbeirat trifft Bürgermeister

Kronberg (kb) – Mehr als 1000 Kinder in Kronberg besuchen eine der 13 Betreuungseinrichtungen der Stadt. Entsprechend viele Familien sind von möglichen Änderungen der Beitragssatzung unmittelbar betroffen. Noch ist unklar, welche Regelung ab August dieses Jahres gelten wird.

Bei der Sitzung des Stadtelternbeirats am Donnerstag, 12. März, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Katharinenstraße 7, erwarten die Eltern ein Update von Bürgermeister Christoph König zum aktuellen Stand der politischen Entscheidungsfindung.

„Wir hoffen, dass die Stadtpolitik dem ursprünglichen Konsens treu bleibt: keine drastischen Erhöhungen, sondern eine verlässliche, transparente Lösung“, sagt Tobias Moorstedt, Vorsitzender des Stadtelternbeirats. „Die Familien brauchen zeitnah Planungssicherheit.“

Der Stadtelternbeirat wird von den Elternvertretungen aller Kronberger Betreuungseinrichtungen gewählt. „Wir wollen eine starke Stimme für Familien mit jungen Kindern sein“, sagt Moorstedt. Neben der Gebührenfrage sollen auch weitere Themen diskutiert werden, darunter die Parkplatzsituation vor der Kronthal-Schule sowie die Auswirkungen des „Pakts für den Ganztag“, der im August in Kronberg startet und das Betreuungs- und Freizeitangebot für Kinder verändern wird.

Der Stadtelternbeirat freut sich über eine rege Teilnahme und weitere Themenvorschläge aus der Elternschaft. Interessierte können per E-Mail an stadtelternbeirat-kita-kronberg[at]web[dot]de Kontakt aufnehmen.

Gleichzeitig sucht das Gremium noch engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. „Kronberg ist ein wunderbarer Ort, um mit Kindern zu leben“, sagt Moorstedt. „Doch hohe Mieten und Lebenshaltungskosten stellen viele Familien vor Herausforderungen.“ Auch deshalb liege der Altersdurchschnitt in Kronberg bereits bei über 48 Jahren – mehr als vier Jahre über dem hessischen Durchschnitt. Moorstedt sagt: „Wir möchten dazu beitragen, dass Kronberg auch langfristig ein attraktiver Ort für Familien bleibt.“



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