Oberursel (ow). Im Rahmen der Präventionswoche an der Erich-Kästner-Schule hat sich fokus O. gemeinsam mit seinen Mitgliedern aktiv für Berufsorientierung und Präventionsarbeit eingesetzt. Während sich das Angebot zur Berufsorientierung gezielt an die Schüler der 9. Klassen richtete, um ihnen praxisnahe Einblicke in die Vielfalt der regionalen Berufswelt zu ermöglichen, umfasste die Präventionswoche Angebote für mehrere Jahrgänge.
fokus O. bot der Schule seine Unterstützung an und lud seine Mitgliedsunternehmen dazu ein, einen Tag direkt an der Schule mitzuwirken. Die Unternehmen hatten die Gelegenheit, ihren Arbeitsalltag vorzustellen, für ihre Berufsfelder zu begeistern und den Jugendlichen authentische Einblicke in Tätigkeiten, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven zu geben. Die Schüler profitierten dabei vom Wissen, der Erfahrung und der Begeisterung der Referentinnen und Referenten und erhielten wertvolle Impulse für ihre eigene Zukunftsplanung.
Spontan erklärten sich sieben Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (Symbiosika, City Zweirad, Reformhaus Herrmann – Liwell, elaya Hotel, Fahrschule Häring, Taunus Sparkasse und das Dorint Hotel) bereit, an der Aktion teilzunehmen, und präsentierten sich am Donnerstag, 29. Januar in der Mensa der Schule. Dieses niederschwellige Format brachte die Betriebe direkt in den Schulalltag und ermöglichte einen offenen Austausch auf Augenhöhe. Gleichzeitig bot sich den Unternehmen die Chance, frühzeitig potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen.
Ein weiterer wichtiger Baustein der Präventionswoche war das Engagement des fokus-O.-Mitglieds Klinik Hohe Mark. Die Angebote zur Suchtprävention richteten sich unter anderem an die 8. Klassen. Vor Ort informierte die Klinik die Schüler über Suchtmittel und deren Folgen.
In persönlichen Gesprächen kamen die Jugendlichen mit suchtkranken Menschen in Kontakt, konnten Fragen stellen und erhielten ehrliche und eindrucksvolle Einblicke in reale Lebenssituationen. Ergänzt wurde das Programm durch eine spielerische Bewegungseinheit aus der Körper- und Bewegungstherapie, die den präventiven Ansatz ganzheitlich unterstützte.
Bereits während der Pressekonferenz wurde deutlich, mit wie viel Engagement, Herzblut und Überzeugung diese Präventionswoche organisiert wurde – und mit welchem Interesse und welcher Offenheit die Schülerinnen und Schüler bei der Sache waren. Diese spürbare Begeisterung machte eindrucksvoll sichtbar, wie wirkungsvoll praxisnahe Berufsorientierung und lebendige Präventionsarbeit sein können.
„Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Mitgliedern und Partnern für ihr großes Engagement. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung, zur Prävention und zur nachhaltigen Zukunftsgestaltung junger Menschen in unserer Region“, betont Reiner Herrmann.
Prävention und Berufsorientierung an der EKS - gefördert vom fokus O.Foto: fokus O.
