Integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept, ISEK

Oberursel(ow) – Die SPD Oberursel unterstützt die Weiterentwicklung der Innenstadt und begrüßt die Nutzung der Städtebaufördermittel von Bund und Land für das Fördergebiet „Oberursel Zentrum“.

Die SPD Oberursel begrüßt ausdrücklich die geplante Übertragung der nicht verausgabten Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ von 2026 nach 2027. Damit wird sichergestellt, dass die Stadt die zugesagten Gelder von Bund und Land für das Fördergebiet „Oberursel Zentrum“ vollständig nutzen kann und die weiteren Schritte förderrechtskonform erfolgen. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Bewerbung um die Aufnahme in das Programm mit breiter Unterstützung beschlossen und damit den Grundstein für die nun anstehenden Planungsschritte gelegt.

Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, ISEK, und die Machbarkeitsstudie für das Rathausareal, für die jeweils 100.000 Euro im Haushalt 2026 vorgesehen sind. Das ISEK bildet die strategische Grundlage für ein zehnjähriges Handlungsprogramm bis 2036 und eine ganzheitliche Weiterentwicklung der Innenstadt – baulich, städtebaulich und sozial. Dabei werden die bisherigen Ergebnisse und Vorarbeiten aus Stadtentwicklungsplan, STEP und dem Projekt „Zukunft Innenstadt“ systematisch in die weiteren Planungen integriert. „Mit der Aufnahme in das Förderprogramm haben wir einen einmaligen Hebel für die Sanierung des Rathauses und die Zukunft unserer Innenstadt erhalten. Jetzt geht es darum, diese Chance konsequent zu nutzen“, erklärt Sabine Kunz, Vorsitzende des Bau-, Umwelt- und Klimaschutzausschusses der Stadt Oberursel, SPD. Sie betont, dass der staatliche Förderanteil zwei Drittel der förderfähigen Ausgaben übernimmt und die Stadt ein Drittel trägt. Aufgrund der baulichen und funktionalen Dringlichkeit wird das Rathausareal als zentrales Projekt im Fördergebiet priorisiert, damit die Sanierung des Rathauses vorbereitet und zugleich die langfristige Entwicklung der Innenstadt vorangetrieben werden kann.

Besonderer Schwerpunkt ist das Rathausareal als identitätsstiftender Ort in der Innenstadt. Die Machbarkeitsstudie untersucht unter anderem bessere Wegebeziehungen für Fuß- und Radverkehr, attraktivere Aufenthaltsbereiche sowie neue Nutzungsmöglichkeiten im Rathaus – etwa den dringenden Ausbau für die Stadtbücherei und Volkshochschule als sozialen Treffpunkt, als sogenannten „Dritten Ort“. So werden Investitionen in das Rathaus mit einer langfristigen Perspektive für die Stadtentwicklung verbunden und unterschiedliche Anforderungen zukünftiger Nutzer zusammengeführt.

Parallel dazu werden alle notwendigen Maßnahmen am Rathaus ergriffen, um das Gebäude bis zur umfassenden Sanierung baulich zu erhalten und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden angemessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Untersuchungen bauen auf zahlreichen Vorarbeiten, Gutachten und politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre auf und folgen einem breiten politischen Konsens zur schrittweisen Sanierung des Rathauses und zur Entwicklung des Areals.

Die SPD Oberursel unterstützt den Kurs von Bürgermeisterin Antje Runge und der Verwaltung, die Innenstadt nachhaltig zu stärken und Oberursel als Wirtschaftsstandort verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.



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