Oberursel (ow). Endlich ist der Winter vorbei und die Motorradsaison fängt wieder an. Während bei der AiA die Autos im Mittelpunkt stehen und glänzen, versammeln sich vor der Sankt Hedwigskirche im Norden Oberursels Motorräder aller Couleur und Alter, denn an diesem Morgen wird gemeinsam der Biker-Gottesdienst am Sonntag, 26. April, als Open-Air-Gottesdienst um 10 Uhr gefeiert. Die evangelische Heilig-Geist-Kirchengemeinde und die katholische Kirchengemeinde Sankt Ursula freuen sich, auch in diesem Jahr den ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz von Sankt Hedwig mit vielen Motorradbegeisterten zu feiern. Das Motto des Gottesdienstes lautet „SEHEN UND GESEHEN WERDEN!“.
Neben vielen, die auf dem Motorrad kommen, finden auch immer Fahrradfahrende und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, den Weg hierher. Die Band „Effata“ aus dem benachbarten Frankfurt sorgt für richtig gute Musik zum Zuhören und vor allem zum Mitsingen. Die frisch gekrönte Brunnenkönigin feiert ebenso mit wie die Bürgermeisterin Antje Runge, die auch ein Grußwort sprechen wird. Zum Abschluss gibt es einen ganz persönlichen Segen für alle Fahrzeuge und die Fahrenden sowie für alle ein kleines Giveaway, passend zum Motto „SEHEN UND GESEHEN WERDEN“. Anschließend sind alle herzlich eingeladen, noch ein bisschen zusammenzubleiben. Kaffee, Kuchen und kalte Getränke stellen die Heilig-Geist-Kirchengemeinde und die Gemeinde Sankt Hedwig bereit, die philippinische Gemeinde steuert leckere Frühlingsrollen bei. Interessierte, die den Saisonstart mitfeiern möchten, sind herzlich eingeladen – auch wenn sie selbst kein Motorrad fahren.
Die Kollekte des Gottesdienstes und die Spenden für Essen und Getränke gehen in diesem Jahr an das „Herzenswunsch-Mobil des DRK Kreisverband Hochtaunus“. Mitarbeitende des DRK Kreisverbandes beschreiben ihre Arbeit selbst mit folgenden Worten: „Schöne Momente im Rückspiegel des Lebens: Wenn das Leben sich dem Ende zuneigt, lassen Schwerstkranke und Sterbende ihre Zeit auf dieser Welt gerne noch einmal in Gedanken Revue passieren. Das gibt ihnen Halt, lässt sie Bilanz ziehen und erleichtert sicher auch den Prozess des Loslassens. Solche Erinnerungen sind wichtig auf den letzten bewusst wahrgenommenen Metern des Lebenswegs.
Mit dem Herzenswunsch-Mobil des DRK Kreisverbands Hochtaunus können diese Bilder nicht nur in Gedanken entstehen, sondern live erlebt werden.