Hochtaunus (how). Landrat Ulrich Krebs und Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr haben sich die Unterstützung von Kräften der Bundeswehr gesichert. Sie begrüßten 30 Soldaten der 3. Kompanie Jägerbataillons aus Schwarzenborn für die nächsten Tage, die den Mitarbeitern im Kreis-Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten helfen.
„Wir freuen uns sehr, dass auch die Bundeswehr im Kreis-Gesundheitsamt Hilfe leisten kann. Auch wenn es über den Sommer erfreulicherweise einige Wochen der vermeintlichen Unbeschwertheit mit sinkenden Ansteckungszahlen gab, muss aktuell festgestellt werden: Auch im Hochtaunus sind die Zahlen der Corona-Infizierten in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen, sodass gehandelt werden muss. Zudem bedanken wir uns bei allen Mitarbeitern im Gesundheitsamt und der gesamten Kreisverwaltung für ihren unermüdlichen Einsatz“, sagten der Landrat und der Erste Kreisbeigeordnete. Krebs und Schorr weisen darauf hin, dass die Kontaktverfolgung mit immer weiter steigenden Zahlen immer schwieriger wird. Zu Beginn der Pandemie hatten die Betroffenen wegen des sogenannten Lockdowns nur ganz wenige Kontakte, heute muss teilweise eine hohe zweistellige Zahl von Kontakten pro infizierter Person nachverfolgt werden. „Das ist für das Gesundheitsamt eine riesige logistische Herausforderung. Umso wichtiger, dass die Bundeswehr da ist und wertvolle Unterstützung leistet.“ Seit Montag sind weitere 50 Mitarbeiter aus der Kreisverwaltung zur Nachverfolgung der Corona-Infektionsketten abgestellt. Somit sind dann rund 160 helfende Hände im Kreis-Gesundheitsamt eingesetzt, um dem Virus die Stirn zu bieten.
