Kultur und Kulinarisches in Metz

Ein Teil der Schwalbacher Reisegruppe auf der Treppe zur Markthalle in Metz, einem Eldorado für Feinschmecker Foto: privat

Schwalbach (sz) –In diesem Jahr war Metz, die Hauptstadt des französischen Departements Moselle, Ziel der Tagesfahrt des Arbeitskreises (AK) Schwalbach-Avrillé. Die rund 50 Schwalbacherinnen und Schwalbacher erreichten das Ziel nach einer Busfahrt von fast vier Stunden gerade rechtzeitig zur geplanten Stadtführung.

In zwei Gruppen aufgeteilt konnten sie Stadtkern und Geschichte von Metz kennenlernen: Von den Kelten gegründet und den Römern erobert war die Stadt an der Mosel einstmals ein Zentrum des fränkischen Reiches und vorübergehend eine Freie Reichstadt. Davon zeugt heute noch die „Porte des Allemands“ aus dem 13. Jahrhundert sowie das deutsche Viertel.

Ein gelber Kalkstein aus der Umgebung Metz‘ prägt zahlreiche historische Bauwerke im Zentrum wie beispielsweise die Kathedrale. Sie gilt als eine der schönsten und größten gotischen Kirchen Frankreichs. Nach der Stadtführung war vier Stunden freie Zeit bis zur Rückkehr um 17 Uhr. Während einige nach dem Besuch der Markthalle erschöpft auf einen Bistrot-Stuhl fielen, um sich den kulinarischen Genüssen der Region zu widmen, brachten andere noch genug Kraft auf, um das spektakuläre Gebäude der Außenstelle des Pariser Centre Pompidou am Metzer Stadtrand zu besichtigen.

Die jährlichen Tagesfahrten der Kulturkreis GmbH nach Frankreich sind beliebt und jeweils schnell ausgebucht. Zu seiner nächsten Veranstaltung lädt Arbeitskreis Schwalbach-Avrillé zum Film „Die leisen und die großen Töne“ am 21. Oktober um 19.30 Uhr in Raum 1 ins Bürgerhaus ein. Der Eintritt von 10 Euro schließt ein Glas Crémant mit ein.



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