Veranstaltung zum Thema Fernwärme

Schwalbach (sz). Am Montag, 23. Februar, lädt die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Katja Lindenau, zu einer Diskussion über die Zukunft der Fernwärme ein. Die Veranstaltung findet im kleinen Saal des Bürgerhauses statt und beginnt um 19 Uhr.

Für viele Kundinnen und Kunden bleibt die Schwalbacher Fernwärmeversorgung nach Angaben der Grünen „ein Ärgernis“. Dazu trügen überhöhte Energiekosten, verschleppte Abrechnungen, ein Klageverfahren wegen ungültiger Preisformeln sowie der Anschluss- und Benutzungszwang bei. Den im Dezember zur Abstimmung gestellten Vertrag mit der Süwag hätte die Stadt nach Einschätzung von Katja Lindenau nicht unterzeichnet dürfen.

„Statt das Monopol des Versorgers zu beenden, wurde ein Kooperationsvertrag für 20 Jahre unterzeichnet, der weiter für hohe Preise und Ärger sorgen wird“, lautet die Analyse der Bürgermeisterkandidatin. Ziel der Grünen sei immer eine zuverlässige, kosteneffiziente und berechenbare Fernwärmeversorgung gewesen. Sie spricht sich für Biogas und effiziente „Serverthermie“ in einem Gemeinschaftsunternehmen aus statt für fossiles Erdgas mit einer „intransparenten Dekarbonisierungsstrategie durch eine Privatunternehmen“.

Wie der kommunale Einfluss bei der Energiewende mit der Süwag AG als Partner aussehen kann, stellt Gastredner Olaf Bruhn aus Hofheim vor. In Hofheim-Marxheim wurden nach Auffassung der Grünen die Weichen für mehr Energieeffizienz bei der Fernwärmeversorgung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gestellt.

Im Anschluss werden Fragen aus dem Publikum beantwortet und Möglichkeiten diskutiert, wie es mit der Fernwärmeversorgung in Schwalbach weiter gehen könnte.



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