Jahresausblick von Bürgermeister Steffen Bonk

Bürgermeister Steffen Bonk

Foto: Tobias Koch

Steinbach (stw). Der Bürgermeister wünscht im Namen des Magistrats und auch persönlich allen ein gutes neues Jahr voller Glück, Freude, Gesundheit und Erfolg. Der Jahreswechsel wurde lautstark gefeiert, verlief jedoch ohne Zwischenfälle. Dank des Engagements der Ahmadiyya Muslim Jamaat waren der Freie Platz und auch die Flächen um das Rathaus um die Mittagszeit des Neujahrstages bereits gereinigt. Hierfür spricht Bürgermeister Steffen Bonk seinen ausdrücklich Dank aus.

Die ersten beiden Wochen des neuen Jahres gelten meist noch als Verschnaufpause, direkt im Anschluss geht es mit voller Fahrt in die Aktivitäten. Zunächst steht die fünfte Jahreszeit an, in der die drei Fastnachtsvereine Steinbachs ihre Veranstaltungen haben. Die vier, in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen, Parteien arbeiten dieser Tage fleißig an ihren Wahlprogrammen und den Vorbereitungen zur Kommunalwahl am 15. März. „Ich darf Sie ermuntern, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Sie haben es buchstäblich in der Hand, wer die Geschicke in den kommenden fünf Jahren in unserer Stadt lenken wird“, sagt Steffen Bonk. In Hessen fanden vor genau 80 Jahren die ersten demokratischen Kommunalwahlen nach dem Krieg statt. Die Wahlbeteiligung lag landesweit bei rund 90 Prozent, dies sollte der Ansporn sein.

Seitens der Verwaltung hat die Stadt ihr Interesse zur Teilnahme am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bekundet und hofft nun, mit der Bewerbung überzeugen zu können, damit die Sanierung der Altkönighalle und des Sportzentrums in greifbare Nähe rückt.

Der Bau der neuen Kindertagesstätte im Süden schreitet mit großen Schritten voran. Am Donnerstag, 26. Februar, soll gemeinsam das Richtfest gefeiert werden – hierzu sind alle Bürger herzlich eingeladen.

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung Ende des vergangenen Jahres der Entwurfsplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses ihre Zustimmung erteilt hat, geht es jetzt mit großen Schritten in die Detailplanung. Das Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte den Bauantrag beim Hochtaunuskreises einreichen zu können.

Baurecht soll in diesem Jahr ebenso für den neuen Radweg erhalten werden, der Steinbach mit Oberhöchstadt verbindet. Neben dem Radweg wird auch ein weiteres Regenrückhaltebecken entstehen, welches die Wohnquartiere um die Kronberger Straße und Königsteiner Straße bei Starkregen schützen soll.

Das Ziel zur Sanierung einer Straße pro Jahr soll in diesem Jahr mit der Hohemarkstraße verwirklicht werden. Diese wird die erste Straße sein, bei der das Gestaltungskonzept im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ umgesetzt wird. Außerdem möchte man im größten Projekt des Städtebauförderprogramms, dem Neubau der Stadtbücherei, 2026 einen großen Schritt vorankommen. Um überzeugende und den Anforderungen entsprechende Entwürfe zu erhalten, wird ein Architektenwettbewerb ausgelobt. Die Entwürfe werden im Sommer vorgstellt. Neben all den städtebaulichen Projekten soll in diesem Jahr, trotz angespannter Haushaltslage, die Gemeinschaft und das gemeinsame Feiern nicht zu kurz kommen. Die Vereine, die Stadtverwaltung, die Kirchengemeinden, Parteien, Arbeits- und Interessensgemeinschaften der Sozialen Stadt sowie weitere Institutionen arbeiten am Programm für die vielfältigen Veranstaltungen wie Bürgerschoppen sowie Kerb und selbstverständlich wird es auch in 2026 wieder ein Steinbach Open Air mit zahlreichen Programmpunkten geben.

Alle Bürger sind herzlich eingeladen, die Veranstaltungen Steinbachs zu besuchen und vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen, um gleichzeitig das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt wertzuschätzen.

Bürgemeister Steffen Bonk freut mich auf Begegnungen und den gemeinsamen Austausch im Jahr 2026. „Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam an Steinbachs Zukunft arbeiten.“



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