Steinbach (stw). Im festlichen Rahmen des Adventscafés kamen rund 120 Steinbacher Senioren zu einem gemütlichen Beisammensein im Dezember im Steinbacher Bürgerhaus zusammen.
Der Erste Stadtrat Knobloch nutzte die Gelegenheit, um auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten zurückzublicken und zugleich einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben der Stadt zu geben.
Knobloch betonte, wie vielfältig und lebendig das Veranstaltungsjahr gewesen sei. Ein jüngstes Zeichen der gelebten Städtepartnerschaft war der Besuch der Partnerstadt Steinbach-Hallenberg auf dem Steinbacher Weihnachtsmarkt. Zum Gegenbesuch war Bürgermeister Bonk an diesem Samstag in der Partnerstadt und ließ sich bei Senioren entschuldigen.
Auch international zeigte sich Steinbach engagiert: Beim „Festival des Horizons“ in der französischen Partnerstadt Saint-Avertin war die Stadt mit einem eigenen Stand vertreten. „Den Standdienst habe ich zusammen mit Bürgermeister Bonk und dem Vereinsringvorsitzenden Kai Hilbig gemacht. Ich schätze, bei meinen Künsten dachten die Franzosen, die deutsche Bratwurst müsse verbrannt sein“, berichtete Knobloch mit einem Augenzwinkern und sorgte damit für heitere Stimmung.
Hervorgehoben wurden zudem die Projekte im Rahmen der „Sozialen Stadt“ sowie die engagierte Arbeit der Interessengemeinschaften, die mit ihren vielfältigen Angeboten wesentlich zum gesellschaftlichen Leben in Steinbach beitragen.
Blick in die Zukunft
Mit Blick nach vorne kündigte Knobloch die nächste Fastnachtsveranstaltung für Senioren am 1. Februar 2026 an. Darüber hinaus stehen im kommenden Jahr die größten Projekte der Stadtgeschichte bevor: der Neubau der Kindertagesstätte im Süden Steinbachs sowie des Feuerwehrgerätehauses.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der erfolgreichen Einwerbung von Fördermitteln. Sowohl der frühere Bürgermeister Stefan Naas als auch der amtierende Bürgermeister Steffen Bonk seien wahre „Trüffelschweine“, wenn es um Fördergelder gehe, berichtete Knobloch. Dies komme unter anderem den bedeutenden Projekten zur Sanierung der Altkönighalle und des Sportzentrums zugute. In diesem Zusammenhang erinnerte Knobloch an die Geschichte der Altkönighalle: Ihren Namen erhielt sie, weil der Altkönig damals noch im Besitz der Stadt Steinbach war. Um den Bau der Halle zu finanzieren, wurde der Berg verkauft – und die Halle erhielt seinen Namen.
Zum Abschluss seiner Ansprache wünschte der Erste Stadtrat allen Anwesenden ein frohes und glückliches Weihnachtsfest sowie ein gutes neues Jahr.
Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch stimmungsvolle Weihnachtslieder am Klavier, gespielt von Rudi Wagner, die zu angeregten Gesprächen einluden. Der evangelische Kirchenchor der St. Georgsgemeinde unter der Leitung von Malte Bechthold präsentierte zudem Lieder zum Mitsingen und sorgte für eine festliche Atmosphäre.
Ein besonderer Dank galt den Organisatoren der Stadtverwaltung sowie der Turn- und Spielvereinigung Steinbach 1885 (TuS) für die tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung.
Erster Stadtrat Lars Knobloch spricht zu den Anwesenden, blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück und gibt zugleich einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben.Foto: privat
Evangelischer Kirchenchor der Sankt Georgsgemeinde. Foto: Nicole Gruber

