Steinbach (stw). 43 Steinbacher Senioren waren auf Einladung von Christine Lenz und Giancarlo Cappelluti von der IG Senioren mit einem großen Besichtigungsprogramm nach Altenmarkt im Salzburger Land unterwegs. Bei der Abreise in Steinbach freuten sie sich, dass Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Galinski sie im Bus verabschiedete, und allen eine gute Reise wünschte. Abends erreichten sie Altenmarkt und das Hotel Alpenland, wo die Familie Pfeifenberger sie herzlich begrüßte. Nach einem köstlichen Abendessen gingen alle früh ins Bett, da ein volles Programm für die nächsten Tage auf sie wartete.
Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Zauchensee und weiter mit der Gamskogelbahn auf den 2800 Meter hohen Gamskogel mit herrlichem Blick auf den Zauchensee. Am Nachmittag rastete die Gruppe im Berggasthof Hochnössleralm, wo es Topfenstrudel mit Vanillesoße gab. Am Abend war Hüttengaudi angesagt, bei der die Gäste ihren selbstgebastelten Musikinstrumenten die schrägsten Töne entlocken konnten. Begleitet wurden sie von Sepp auf der Ziehharmonika und seinem Enkel auf der Trompete. Anschließend durfte die Polonaise nicht fehlen.
Am zweiten Tag ging es nach Ramsau am Dachstein, wo die Senioren die Einsatzzentrale der beliebten ZDF-Serie „Die Bergretter“ sehen konnten. Etwas außerhalb von Ramsau fand eine Besichtigung der Firma Lodenwalker, der seit 1434 ältesten Lodenwalke der Welt. Am Nachmittag wurde zur Drechslerei Lettmayer im Ennstal gefahren. Lukas Lettmayer ist einer der wenigen Drechslermeister in der Steiermark und dreht Schüsseln aus Obsthölzern oder Brotdosen aus Zirbenholz. In der Kirche von Zederhaus konnten die „Zederhauser Prangstangen“ betrachtet werden. Sie stammen aus der Zeit der Heuschreckenplage 1693, sind aus Holz und mehrere Meter hoch, umwunden mit Kränzen aus frischen Alm- und Wiesenblumen. Anschließend ging es zum Denkmalhof Maurerhaus. Der mehr als 500 Jahre alte Einhof gewährt dem Besucher einen umfassenden Einblick in das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte. Weiter ging es zum Naturpark Riedingtal, hier herrscht Natur pur. Eine Runde um den Schlierer See, einem Stausee, mit Zwischenstopp an der Hubertuskapelle, einer kleinen Kapelle aus Holz, in deren Kuppel eine Taube schwebt, wohl das Zeichen für den Heiligen Geist.
Abends hatte sich der Vorsitzende vom Tourismusverband Altenmark-Zauchensee angesagt, um Erich Schuster zu gratulieren. Anlass war dessen 75. Besuch in Altenmarkt.
Höhepunkt der Reise war eine Schifffahrt auf dem Hallstätter See. Vom Wasser gibt es den schönsten Blick auf die alte Salzstadt, die sich mit ihren altehrwürdigen dunkelbraunen Holzhäusern und den beiden Kirchen eng an den Berg schmiegt, sowie auf einen Wasserfall, der mit Wucht sein Wasser bergab ergießt. Anschließend wurde zu Fuß durch die engen Gassen des idyllischen Orts geschlendert. Das nächste Ziel war die Firma Lebzelter in Bad Aussee, ein Familienbetrieb, der seit 400 Jahren Lebkuchen herstellt.
Der vorletzte Tag stand zur freien Verfügung. Die meisten Steinbacher besuchten Altenmarkt, um Mitbringsel zu besorgen oder einen Besuch im Steffner Strickmodegeschäft zu machen. Dort wird Strickmode designed, entwickelt und produziert, die international verkauft wird. Nun waren die schönen, erlebnisreichen Tage vorbei, und jetzt hieß es Abschied von der Familie Pfeifenberger zu nehmen. Die Rückreise hat elf Stunden gedauert. Da merkten alle, dass sie nicht die einzigen auf Reisen waren, bei denen der Urlaub zu Ende war.
Steinbachs Senioren haben gut Lachen. Sie verbringen herrliche Urlaubstage im Salzburger Land.Foto: privat
Einige Teilnehmer der Senioren-Reise machen Pause auf dem Gamskogel mit Blick auf den ZauchenseeFoto: privat

