Zahlen beim Stadtradeln rückläufig

Steinbach (stw). Vom 7. bis zum 27. September beteiligte sich die Stadt zum sechsten Mal an der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses und erzielte dabei folgendes Ergebnis: Insgesamt legten 83 (Vorjahr 93) Radfahrer in sechs Teams 13 388 (Vorjahr 15 170) Kilometer zurück und vermieden damit etwa 2200 Kilogramm CO2 im Vergleich zu Autofahrten. Das ist ungefähr ein Fünftel des durchschnittlichen CO2 Fußabdrucks pro Kopf und Jahr in Deutschland.

Im Hochtaunuskreis kam Steinbach bezogen auf die gefahrenen Kilometer pro Einwohner auf den vorletzten Platz bei sieben teilnehmenden Kommunen.

Wie im vergangenen Jahr verständigten sich die Parteien auf ein gemeinsames Team „Wir radeln für unsere Demokratie“, was für alle Steinbacher offenstand. Hier legten 41 (Vorjahr 48) Radelnde 5927 Kilometer (Vorjahr 6617 Kilometer) zurück, was bei der Teamauswertung Platz 1 bedeutete. Bei der Auswertung Kilometer pro Kopf belegte das Team ADFC mit 225 Kilometern pro Kopf den ersten Platz vor dem Team „Biking4joy“ mit 199 Kilometern, gefolgt vom Team „Feuerwehr“ mit 163 Kilometern. Der Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Galinski hatte auch in diesem Jahr drei Preise ausgelobt. Einen Preis sollten jeweils die jüngste und älteste Person sowie der Radelnde mit den meisten Kilometern erhalten.

Von allen Radlern war in diesem Jahr erneut Birgit Dettmar-Voerste vom Team „ADFC Steinbach Team + Freund/innen“ einsame Spitzenreiterin mit 740 Kilometern (Vorjahr 600 Kilometer). Ebenfalls erneut erfolgreich als jüngster Radler war Julius Möller mit 33,8 Kilometern (Vorjahr 76 Kilometer), eine sehr schöne Leistung von Julius. Der älteste Radler war Manfred Englert mit beachtlichen 193,9 Kilometern.

Es ist geplant, die Preise an alle drei auf der Stadtverordnetensitzung im Dezember zu verleihen.

Bezogen auf Hessen in der Kategorie „Einwohner 10 000 bis 49 999“ konnte das Steinbacher Parlament in der Kategorie Kilometer pro Parlamentarier sich leicht steigern und kam auf den zwölften Platz (Vorjahr 14. Platz) von 158 Kommunen. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Bezogen auf den Hochtaunuskreis verteidigte Steinbach erneut Platz 1, gefolgt von Oberursel.

„Es war wieder eine großartige gemeinschaftliche Leistung mit tollen Ergebnissen. Besonders freut mich, dass auch in diesem Jahr alle im Parlament vertretenen Parteien zusammen mit vielen anderen Radlerinnen und Radlern aus Steinbach ein gemeinsames Team gebildet haben. Leider ist die Beteiligung gegenüber den letzten Jahren erneut etwas geringer. Hier ist also noch etwas Luft nach oben drin“ .sagte Bürgermeister Steffen Bonk. Besonders freute sich der Bürgermeister, dass im Hochtaunuskreis wieder der erste Platz als fahrradaktivstes Parlament erreicht worden war. Insgesamt war die diesjährige Teilnahme wiederum ein schöner Erfolg für Steinbach, wenn auch die Zahl der Radelnden erneut rückläufig war. „Wir bedanken uns bei allen, die so motiviert mitgemacht haben und freuen uns auf das Stadtradeln 2026“, erklärten die Koordinatoren des Steinbacher Stadtradelns, Verena Sporck von der Stadtverwaltung und Jürgen Euler vom Magistrat.



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