Hessen (red) – Die Landesregierung stärkt die Kommunen im Main-Taunus-Kreis mit Soforthilfen in Höhe von 6.437.151 Euro und den Landkreis mit 5.016.542 Euro.
„Die Kommunen des Main-Taunus-Kreises stehen vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass das Land Hessen jetzt entschlossen handelt und zusätzliche Mittel bereitstellt. Es zeigt, dass auf das Land Verlass ist“, begrüßen Staatsminister Christian Heinz, Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis 32 (Main-Taunus I) und Staatsminister, sowie Axel Wintermeyer, Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis 33 (Main-Taunus II) und Staatsminister a.D., das Soforthilfeprogramm der Landesregierung.
Über 300 Millionen Euro werden landesweit als Soforthilfe zur Verfügung gestellt, um die Kommunen kurzfristig zu entlasten und ihre Handlungsfähigkeit zu sichern.
Weiterhin wurde bereits im Oktober die Evaluierung des Kommunalen Finanzausgleichs abgeschlossen.
Auch hier folgt eine Neuaufstellung, welche den kommunalen Finanzausgleich (KFA) im kommenden Jahr um 135 Millionen Euro auf 7,405 Mrd. Euro und auf 7,532 Mrd. Euro in 2027 wachsen lassen soll.
Die Soforthilfen verteilen sich wie folgt:
- Main-Taunus-Kreis: 5.016.542 Euro
- Sulzbach (Taunus): 96.597 Euro
- Bad Soden am Taunus: 714.579 Euro
- Eppstein: 352.783 Euro
- Eschborn: 278.147 Euro
- Flörsheim am Main: 670.698 Euro
- Hattersheim am Main: 885.598 Euro
- Hochheim am Main: 580.018 Euro
- Hofheim am Taunus: 1.246.138 Euro
- Kelkheim (Taunus): 897.505 Euro
- Kriftel: 287.578 Euro
- Liederbach am Taunus: 235.513 Euro
- Schwalbach am Taunus: 191.997 Euro
„Für uns ist klar, die kommunale Ebene bleibt nur dann leistungsfähig, wenn das Land die Kommunen finanziell adäquat unterstützt“, unterstreichen Heinz und Wintermeyer die Wichtigkeit der Soforthilfen.