Strom, wenn einmal der Strom ausfällt

Florian Eisinger von der Stadtverwaltung, Bürgermeister Adnan Shaikh, Brandschutzdezernent Karlheinz Gritsch und Sachgebietsleiter Stefan Leder (von links) nahmen am Notfallzentrum die beiden Notstromanhänger in Empfang.Foto: Stadt Eschborn

Eschborn (ew). Die Stadt Eschborn hat zwei neue mobile Notstromanhänger in Betrieb genommen. Die Geräte wurden im September 2025 bestellt und nun gemeinsam mit einem stationären Aggregat für das Feuerwehrhaus Niederhöchstadt ausgeliefert. Sie sollen die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sichern und bei längeren Stromausfällen oder großen Schadenslagen eingesetzt werden. Die Aggregate können die Westerbachhalle, das Bürgerzentrum Niederhöchstadt und künftig auch das neue Rathaus mit Strom versorgen.

Die Anhänger verfügen über einen Lichtmast mit sechs Metern Höhe, Einspeisekabel mit 15 Metern Länge und drei Kabeltrommeln. Die Aggregate haben einen Perkins-Dieselmotor mit AdBlue-Zusatz und einer Abgasreinigung. Sie leisten 124 kVA und können mit dem 200-Liter-Tank zwischen 10 und 14 Stunden autark laufen. Bei geringer Last sind auch längere Laufzeiten möglich.

Die Aggregate sind auf Tandemanhängern mit 2,7 Tonnen Gesamtgewicht verbaut und bei der Feuerwehr stationiert. Im Einsatzfall bringen die Einsatzkräfte sie an die vorgesehenen Einspeisepunkte. Die Entscheidung über den jeweiligen Einsatzort trifft der Verwaltungsstab der Stadt Eschborn.



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