Die Zukunft des Gewerbegebiets Süd

Eschborn (MS) – Das Gewerbegebiet Süd soll in den kommenden Jahren umfassend weiterentwickelt werden. Der Magistrat hat jetzt die Erstellung eines Stadtentwicklungskonzepts beschlossen und ein Fachbüro mit der Planung beauftragt. Ziel ist es, das Gebiet als modernen Arbeits- und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln und zugleich die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Den Zuschlag erhielt nach Angaben der Stadt das Berliner Planungsbüro Machleidt GmbH. Das Konzept soll als Fortschreibung des „Masterplans 2030+“ dienen und die Entwicklung des Gewerbegebiets langfristig steuern. Im Mittelpunkt stehen Themen wie moderne Arbeitswelten, Mobilität, Freiraumgestaltung, Energieversorgung und die Nutzung von Abwärme. Zudem soll geprüft werden, ob und an welchen Standorten Rechenzentren auch im Gewerbegebiet Süd angesiedelt werden können.

Die Planer sollen darüber hinaus Vorschläge für neue Nutzungen erarbeiten. Neben Büroflächen werden dabei unter anderem Ateliers, Werkstätten, soziale Einrichtungen und Freizeitangebote berücksichtigt. Gleichzeitig soll das benachbarte Naherholungsgebiet in den Unterwiesen stärker in die Planungen einbezogen werden. Vorgesehen sind außerdem bessere Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer zwischen dem Gewerbegebiet, dem Freizeitpark und dem Stadtzentrum.

Unternehmen und Grundstückseigentümer sollen von Beginn an in den Prozess eingebunden werden. Geplant sind mehrere Beteiligungsverfahren in digitaler Form und vor Ort sowie ein Workshop mit den politischen Gremien. Der offizielle Start des Projekts ist für Ende Juni vorgesehen. Die Erarbeitung des Konzepts soll nach Angaben der Stadt etwa 15 bis 18 Monate dauern.

Im Gewerbegebiet Süd sind einige Bürogebäude in die Jahre gekommen. Ein Stadtentwicklungskonzept soll Eschborns Geldquelle zukunftssicher machen. Foto: Schlosser



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