Seulberger Friedhof verändert sich

Seulberg (eh). Viele Bürger hatten den Seulberger Ortsvorsteher Harald Ihrke angesprochen, ob es nicht möglich wäre, auch auf dem Seulberger Friedhof wie in einem Friedwald beigesetzt zu werden. Denn diese Bestattungsart wird von immer mehr Menschen gewünscht. Die stellvertretende Amtsleiterin Doris Staab hat festgestellt, dass immer mehr alte Gräber abgebaut würden und viele Lücken entstehen. „Ein Viertel der 2018 verstorbenen Friedrichsdorfer Bürger sind wie in einem Friedwald beigesetzt worden“, sagt sie. „Der Wunsch nach dieser Art der Beisetzung ist hoch.“

Die Friedhofsflächen in Friedrichsdorf haben eine Größe von 6,6 Hektar, der Seulberger Friedhof hat 1,7 Hektar. Nun wurde dort zwichen zwei Kastanienbäumen ein Trauerhain mit einer Fläche von etwa 270 Quadratmetern angelegt. Drei Feldahorne wurden auf diese Fläche gesetzt und Rasen eingesät. Dort kostet der Erwerb einer Grabstelle 570 Euro, die Nutzungszeit beträgt 25 Jahre.

„Hier in Seulberg ist man dicht dabei, man muss nicht weit wie zu einem Friedwald hinausfahren“, so Staab. „Die Bürger haben diese Bestattungsart angenommen.“

Neben dem neu angelegten Trauerhain wird derzeit auf dem Seulberger Friedhof auch die Urnenwand erweitert. Man kann deutlich erkennen, dass sich der Friedhof verändert.

Die stellvertretende Amtsleiterin Doris Staab und Seulbergs Ortsvorsteher Harald Ihrke auf dem neu angelegten Trauerhain auf dem Seulberger Friedhof, auf dem jetzt Bestattungen wie in einem Friedwald möglich werden. Foto: Ehmler

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