Caromber Platz: Fristverlängerung für Nutzungskonzepte

Schloßborn (as) – Bei der städtebaulich für den Glashüttener Ortsteil Schloßborn so wichtigen Frage, wie mit dem ehemaligen VR-Bank-Gebäude auf dem Caromber Platz weiter verfahren wird, konnte auf der Sitzung der Gemeindevertretung in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt werden. Bisher galt als letzter Abgabetag für private Nutzungskonzepte der 1. September.

Dieser wurde jetzt durch einstimmigen Beschluss auf den 31. Oktober verschoben, wodurch rund neun Wochen Zeit gewonnen wurden. Angenommen wurde ein Änderungsantrag von CDU/Grünen zum ursprünglichen Antrag von WGS/WGO, die die Frist gerne bis zum 31. Dezember verlängert hätten.

WGS/WGO sehen damit die Wichtigkeit ihres Antrags bestätigt, so Fraktionschef Christoph Klomann. Es sei nicht sinnvoll, ein langwieriges und teures IKEK-Verfahren durchzuführen und die Bürger Überlegungen zum zukünftigen Aussehen des Caromber Platzes anstellen zu lassen, um ihnen dann nur noch vier Wochen Zeit für Interessenbekundungen zu lassen.

Die Zielsetzungen im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts für diesen Ort lauteten Nahversorgung, Gastronomie und/oder soziale Begegnung. Es bleiben also noch rund neun Wochen für inhaltlich und wirtschaftlich tragfähige Bewerbungen. „Wir hoffen, dass die Ergebnisse des IKEK nun bis zum 31. Oktober einsehbar sind“, so Klomann.



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