„Da war was los hier, Eppenhain in den Schlagzeilen“, erinnert sich Albrecht Kündiger über seine Information zum Feuer auf dem Atzelbergturm. Kurzum, der Atzelbergturm war ein besonders wichtiges Thema auf der Bürgerversammlung in der Eppenhainer Mehrzweckhalle. Dazu gab es folgende Informationen: Die Polizei geht bei dem Feuer von Brandstiftung aus. Es lasse sich aber nicht sagen, ob vorsätzliche Brandstiftung oder Fahrlässigkeit der Grund war.
Wie dem auch sei: Dass nur der obere Teil des Turms in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist nicht zuletzt dem Einsatz der Feuerwehr zu verdanken – was in der Versammlung auch ausdrücklich betont wurde. Zwar sind die Schäden nicht sichtbar, aber für die Fachleute stellt sich die Frage: Ist die Statik noch in Ordnung, kann man reparieren oder muss ein neuer Turm her. Bürgermeister Kündiger ist optimistisch, dass der Turm in der alten Form wieder hergerichtet werden kann, als Reparatur. Das sei nicht verbindllich, meinte er, aber es stellt sich natürlich auch die Frage nach der kostengünstigsten Lösung, auch wenn der Turm gut versichert war. Eine Stahlkonstruktion, die werde es wohl nicht werden.
Das Thema Atzelbergturm führte auch zur Frage von Besuchern nach der allgemeinen Sicherheit. Und da kam die Grillhütte ins Gespräch. Könne beim Grillen das Feuer nicht auf den Wald übergreifen, wurde gefragt, man solle die Hütte doch besser verschwinden lassen, damit der Grillplatz keine Gefahrenquelle sei. Kündiger sagte, dass er nach wie vor für die Grillhütte mit der eigentlichen Grillecke sei. Denn die Gefahr besteht immer, dass hier am Atzelbergturm gegrillt werde. Und werde im Freien gegrillt, könne das Grillfeuer durchaus auch auf den angrenzenden Wald übergreifen, die Hütte biete da etwas mehr Sicherheit.
Im Übrigen besuchten die Mitglieder der Ordnungspolizei bei ihren Fahrten durch die Stadt regelmäßig den Atzelbergturm und den Grillplatz, um für Ordnung zu sorgen. Das auch auf das Argument, der Bereich um den Atzelbergturm werde vermüllt.
Absolute Sicherheit, die wird es wohl nicht geben, auch wenn der Grillplatz in seiner jetzigen Form abgeschafft würde.
Bürgermeister Albrecht Kündiger: „Das Thema wird so schnell wie möglich erledigt.“

