Die Finanzpunkte von Frankfurter Volksbank und Taunus Sparkasse

Die Nachricht schaffte es am vergangenen Wochenende auf die Bildschirme des Fernsehens, in Magazine und in die großen Tageszeitungen: Zwei Geldinstitute, die Taunus Sparkasse und die Frankfurter Volksbank. Bisher Wettbewerber auf dem Finanzmarkt wollen in Zukunft gemeinsame Sache machen und künftig trotzdem miteinander konkurrieren. Wie das? Die Frage. Die beiden Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Volksbank, Eva Wunsch-Weber und Oliver Klink Taunus-Sparkasse erläuterten in einem Raum in dem das Modell eines gemeinsamen Finanzpunktes getestet wurde. So wie das Thema am Wochenende in den medien aufgehängt war, so war das Echo bei einer Pressekonferenz. Es war alles da, was auf dem Gebiet der Medien Rang und Namen hat, Fernsehen, Tageszeitungen, Magazine.

Beiden Geldinstituten geht es darum Geld zu sparen, auf Art und Weise, die bisher einmalig ist. Der Grund, schon länger diskutiert: Viele Kunden kommen gar nicht mehr in die Geschäftsstellen, sondern erledigen ihre Bankgeschäfte am Telefon, per Smartphone oder beim Onlinebanking vom heimischen PC aus.

Da es aber immer noch Kunden geben wird, die lieber in eine Zweigstelle kommen, haben die beiden Institute das System von Finanzpunkten getestet. Gewisse Filialen werden in Zukunft unter einem Dach arbeiten. Jedoch aufgeteilt in n bestimmte Tage, die durch die rote und die blaue Farbe markiert sind. Sagen wir mal als grobes Beispiel: Am Montag und Dienstag ist die Filiale der Finanzpunkt mit den Mitarbeitern der Taunus Sparkasse besetzt, am Donnerstag und Freitag von den Mitarbeitern der Volksbank. Das wird jeweils draußen deutlich mit den Farben des Geldinstituts durch Licht markiert, so dass man, sofern man sich nicht anders informiert, immer weiß, wer gerade im Dienst ist und persönlich beraten kann. Auf die Geldautomaten hat das keinen Einfluss. Das geht wohl sogar so weit, dass man Geld an beiden Automaten mit der Bankkarte abheben kann.

Immerhin, in das Projekt werden fünf Millionen Euro investiert. Eva Wunsch-Weber und Oliver Klink sind sicher, dass sich diese Investition amortisiert. Natürlich gibt`s auch eine englische Bezeichnung dafür: Share a Bank.

Jetzt natürlich die Frage: Was ändert sich in Kelkheim und Liederbach.

Die großen Filialen der beiden Institute in Kelkheim werden von der Reorgsanisation nicht berührt.

Der Finanzpunkt in Fischbach befindet in Fischbach als SB-Center im bisherigen Gebäude der Taunus Sparkasse. Hier müssen also die Volksbankkunden andere Wege gehen, um zum Finanzpunkt zu kommen.

Ruppertshain wird insofern aufgewertet, als die Taunus Sparkasse hier in die Volksbank-Filiale einsteigt, Taunus-Sparkassen Kunden in Ruppertshain sparen in Zukunft Wege.

Zu den Finanzpunkten mit Beratung wird in Zukunft Liederbach gehören. Hier zieht die Volksbank in das Gebäude der Taunus Sparkasse um.

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