„Party-Meile“ – Hornauer Straße

Glück muss man haben – auch beim Wetter: Und so sammelten sich viele Anwohner der Hornauer Straße auf dem Parkplatz am Vereinshaus, um mit einem Fest bei Worscht und Wecke sowie Getränken die Fertigstellung nach Monaten und Monaten Bauzeit, über ein Jahr, zu feiern. Die Begründung, dass es länger dauerte als vorgesehen: An verschiedenen Stellen machten unvorhergesehene Bodenverhältnisse Schwierigkeiten, dadurch steigen die Kosten auch um rund 200.000 Euro.

Bürgermeister Horn ging darauf ein, bedankte sich für die Geduld der Anwohner, hob aber ausdrücklich die Hilfsbereitschaft der Bauarbeiter hervor. Mehr als einmal griffen sie zu, wenn Frauen mit schweren Taschen in der Hand in ihre Wohnungen kommen wollten und halfen über die Schotterpiste bis an die Haustür. Das nahm der oberste Chef der Baufirma mit Vergnügen auf und wird das dann auch an die Belegschaft weitergegeben haben.

Glück mit dem Wetter – man blieb nach der offiziellen Eröffnung noch einige Zeit für ein Schwätzchen, auch nit dem Bürgermeister, beisammen. Die Worscht aus der Metzgerei, die in der Zeit der Bauarbeiten einige Einbußen erlitt, wurde so durch die Speisung der Hungrigen – ob Groß, ob Klein – etwas entschädigt.

Die Frage, wer die Bauarbeiten letztendlich bezahlt – die Anlieger oder die Allgemeinheit – ist noch nicht gelöst. Damit werden sich, wie schon in der letzten Ausgabe berichtet, die Stadtverordneten beschäftigen müssen. Kündiger wies klar darauf hin: Ohne einen gedeckten Haushalt kann die Stadtkasse die Kosten der Erneuerung nicht „schultern“. Wenn es zu Anlieger-Belastungen kommen sollte, ist auch noch nicht klar, was jeder einzelne Anlieger zahlen muss. Das wird erst noch errechnet werden müssen, nach einem Schlüssel, der wohl auch noch nicht feststeht und das dürfte nicht vor dem kommenden Jahr klar sein, meinte Kündiger.

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