SPD Main-Taunus stellt Liste und Programm für die Kreistagswahl 2026 vor

Main-Taunus (kez) – Die SPD Main-Taunus hat am 15. November auf ihrem Parteitag die Aufstellung für die Kreistagswahl am 15. März 2026 vorgenommen. Neben der Verabschiedung des Wahlprogramms bestimmten die Delegierten auch die Kandidatinnen und Kandidaten für die insgesamt 80 Plätze umfassende Kreistagsliste.

Zum Spitzenkandidaten wurde einstimmig Dr. Philipp Neuhaus gewählt. Ihm folgen auf den oberen Listenplätzen die Juso-Vorsitzende Penelope Guckler und der SPD-Kreisvorsitzende Bernhard Köppler. Die Partei betont, eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und -politikern sowie neuen Kräften, paritätisch besetzt und aus allen Kommunen des Kreises aufgestellt zu haben.

Kelkheim in der SPD-Liste stark vertreten

Auch Kelkheim ist auf der Kreistagsliste prominent repräsentiert. Unter den ersten 25 Plätzen kandidieren:

• Julia Ostrowicki (Listenplatz 4)

• Moritz Löw (Listenplatz 21)

Damit ist Kelkheim im vorderen Bereich der Liste mit zwei aktiven Parteimitgliedern vertreten, die sowohl kommunalpolitische Erfahrung als auch fachliche Expertise einbringen. Die SPD sieht darin ein Signal für eine stärkere Beteiligung Kelkheims an kreispolitischen Themen.

Inhaltliche Schwerpunkte und Kritik an der Kreispolitik

In seiner Rede hob Neuhaus die Bedeutung demokratischer Grundwerte hervor und ging auf aktuelle Herausforderungen im Main-Taunus-Kreis ein. Dabei thematisierte er insbesondere die finanziellen Belastungen der Städte und Gemeinden und kritisierte Entscheidungen der derzeitigen Kreiskoalition aus CDU, FDP und Grünen. Aus seiner Sicht seien strukturelle Anpassungen und eine stärker auf Prioritäten ausgerichtete Haushalts- und Investitionspolitik erforderlich.

Wahlprogramm der SPD: Wohnen, Mobilität, Bildung und Finanzen

Kreisvorsitzender Köppler präsentierte die zentralen Punkte des Wahlprogramms. Die SPD will sich demnach besonders einsetzen für:

• die Schaffung bezahlbaren Wohnraums,

• Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr,

• eine gute Ausstattung der Schulen sowie attraktive Bildungs- und Betreuungsangebote,

• die Sicherung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung,

• eine langfristig tragfähige Finanzplanung des Kreises.

In den kommenden Wochen plant die SPD, diese Themen weiter auszuarbeiten und öffentlich vorzustellen.

Grußworte und Unterstützung aus Bund und Kommunen

Zum Abschluss des Parteitags richteten mehrere Gäste ihre Grüße an die Delegierten, darunter die Bundestagsabgeordnete Nancy Faeser, der Schwalbacher Bürgermeisterkandidat Lutz Ullrich sowie per Video zugeschaltet der aus Kelkheim stammende Staatssekretär Umut Sönmez.



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