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Autogrammstunde mit Helen I. und positive erste Burgfest-Bilanz

Helen I. grüßt die Königsteiner Bürger vom Festwagen aus. Fotos: Schemuth

Königstein (el) – Freitagabend auf der Königsteiner Burg: Während vor der „Alten Münze“ das erste Mal bei diesem Burgfest zum Hammer gegriffen wird, um abwechselnd nageln und mit der anderen Hand das Bier halten zu können, wärmen sich die lokalen DJs auf der großen Bühne der Festwiese gerade erst auf. Die Burg füllt sich zusehends – der Burgfestfreitag hat auch diesmal wieder ein überwieged junges Publikum angezogen. Der gute Besuch der Keller an allen drei Tagen freut auch die Burgvereinspräsidentin. In ihrer Bilanz des diesjährigen Burgfestes hielt sie am Sonntagabend zum diesjährigen Burgfestabschluss fest, dass sich das Volksfest der Königsteiner an alle Altersgruppen richtet. Es sei für jeden etwas dabei. Wer nicht unbedingt auf Club-Beats und woomende Bässe von Lupus Alpha steht – wobei das nicht durch die Bank weg für ältere Semester gelten muss – der fühlte sich vielleicht besser aufgehoben im „Museum“, wo man sich ein wenig mehr zurückziehen und dennoch das Burgfest genießen konnte.

Laserstrahlen im Uptown-Keller sowie die hauseigenen Cult DJs zogen auch hier wieder jede Menge Publikum an und animierten dazu, die Nacht zum Tag zu machen oder zumindest bis zur Sperrstunde auszuhalten. Mittendrin im Partygeschehen befanden sich Burgfräulein Helen I. mit ihrem Gefolge sowie die Präsidiumsmitglieder des Burgvereins, die natürlich nicht nur feiern konnten, sondern auch zusammen mit den engagierten Security-Kräften sowie Helfern von Stadt, DRK und Feuerwehr die Sicherheit aller Burgfestbesucher im Auge behalten mussten. Da wurden Uhrzeiten für regelmäßge Sicherheitsbesprechungen auf der Burg über Funk durchgegeben, während am Burgturm unentwegt die Fahne wehte und die fröhliche Party ihren Lauf nahm. Sehr zur Freude der Festbesucher wurde dieses Jahr auch der Nüringkeller im Hellen Bogen wiederbelebt, was mehr Abwechslung bedeutete und auch die Ritter von Königstein luden in ihren gemütlichen „Zwinger“ ein, wo am Sonntagabend der traditionelle Mitglieder-Empfang des Burgvereins stattfand. Begrüßt wurden alle Geladenen von den gastfreundlichen Rittern, die die Tische ihres Kellers reich mit Brot- und Käseplatten bestückt hatten. Am Eingang wurde jedem ein tönernes Gefäß mit einem süßlichen Begrüßungstrunk gereicht. Landrat Ulrich Krebs nutzte ebenfalls die Gelegenheit zum Austausch mit Burgfräulein Helen I. Als hätten sie es geahnt: Wenig später, als der „Keller des Jahres“ durch Ihre Lieblichkeit gekürt wurde, hatten die Ritter allen Grund, die Arme erneut in die Luft zu reißen und zu jubeln: Ihr Keller wurde als bester des Jahres 2017 prämiert. Hier waren auch die Eltern von Helen I. sowie weitere prominente Gäste anzutreffen.

Überhaupt war es ein Burgfest-Sonntag, der perfekt in Szene gesetzt wurde. Auf den großen Festzug durch die Kurstadt folgte rechtzeitig zum Kinderprogramm das Aufspielen der Musikzüge auf Burg Königstein. Das bunte Programm für die Kids wurde wieder von vielen Vereinen mitgetragen. Hier konnten die Kleinen den Burgfräulein-Traum miterleben und sich sogar Autogramme von ihrem großen Vorbild geben lassen, während die Großen die Chance zum Austausch nutzten. Dazu hat das Kinderprogramm in der Hohen Burgfrau Isabella eine neue Moderatorin gefunden. Zusammen mit Helen I. animierte sie die kleinen Burgfest-Besucher dazu, Fragen in Bezug auf das Fest zu stellen, die ihnen schon immer unter den Nägeln brannten. „Wie alt muss man sein, um Burgfräulein zu werden?“, wollte eine junge Dame wissen, während ein junger Herr enthusiatisch nach vorne preschte, der sich brennend für ein Dasein als Hofstaat-Junker interessierte.

Birgit Becker und ihr Stellvertreter Bernhard Frick lobten währenddessen von einer Bank auf der „Schneidhainer Bastion“ – aus die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Königstein und allen involvierten Kräften hinsichtlich des Burgfestes. Man habe auch viele positive Rückmeldungen der Kellerbetreiber erhalten, so Birgit Becker am Sonntagabend. Besonders gefreut habe sie sich über den Zuspruch vieler junger Menschen, die auch zu ihr gekommen seien, um sich dafür zu bedanken, dass der Burgverein ein solches Heimatfest stemme.

Nach wie vor könne man sich trotz erfolgreichen Burgfestes nicht darauf ausruhen. In diesem Jahr hatte man die Zusage der Stadt im Rücken, dass diese notfalls in die Bresche springt, falls die für den Verein zu tragenden Kosten in einer gewissen Höhe aus dem Ruder laufen. Auf diesem „Notnagel“ wolle man sich jedoch nicht ausruhen, sondern für die Zukunft mit Konzepten aufwarten, so Berny Frick.

Früh übt sich, wer Burgfräulein werden will.

Einmal Burgfräulein zu sein – wie fühlt sich das an? Das und viel mehr rund um das Burgfest wollten die Kids wissen.

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