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Ein Empfang mit vielen Schlüsselmomenten

Eine essbare „Maßanfertigung“ aus dem Hause Hees gab es für Helen I. von Schirmherr Fürst Alexander zu Stolberg-Roßla. Zuvor hatte Helen I. (Foto rechts) den Schlüssel der Stadt, über die sie während des Burgfestes regieren wird, von Bürgermeister Helm in Empfang genommen. Fotos: Schemuth

Königstein (el) – Er ist einer dieser Bausteine, der das Burgfest ausmacht, ihm Leben einhaucht und für alle Bürger gedacht ist: Der Empfang des Bürgermeisters für das Burgfräulein, bei dem am Samstagnachmittag eine große Menschenmenge auf dem Platz vor dem Rathaus im Burgweg versammelt war.

Einige von ihnen hatten sich auf den Bänken um den Brunnen niedergelassen, während sich wiederum andere für einen Schattenplatz auf dem Mäuerchen entschieden hatten. Wohl dem, der nicht mit seinem schweren Samtkleid in der heißen Mittagssonne stehen musste – doch die versammelten Hohen Burgfrauen und all jene, sie sich ein Burgfestgewand von der Nähstube des Burgvereins ausgeliehen hatten, ließen sich nicht das Geringste anmerken und trotzten der prallen Sonne, indem sie sich an einem kühlen Wasserglas festhielten. Wie es sich für einen solchen Empfang gehört, wurde von der gastgebenden Stadt Königstein auch ein Gläschen Sekt ausgeschenkt und dieses hielt man dann ebenso würdevoll hoch, um auf Helen I. anzustoßen, der zu Ehren die Mitglieder der „Academi dou Miejour“ in ihren Folklore-Kostümen trommelnd und flötend aufspielten und mit Tänzen aus ihrer Heimat Le Cannet beschenkten. Viele prominente Gesichter aus dem städtischen Leben waren in der Menge auszumachen. Andere wiederum, so wie Schirmherr Fürst Alexander zu Stolberg-Roßla, waren extra zum Burgfest mit der gesamten Familie angereist. Kaum hatte Schultheiß Leonhard Helm Helen I. einen überdimensionalen Schlüssel zur Stadt überreicht, da wurde ihr der nächste übergeben. Diesmal aus den Händen des Schirmherren, der eine Spezialanfertigung der Bäckerei Hees mitgebracht hatte, die speziell für diesen Anlass in Auftrag gegeben worden war. Während Helen I., umrahmt von ihrem Gefolge, ein paar Worte an ihr Volk richtete, lauschten nicht nur junge Königsteiner, sondern auch jugendliche Cannetaner ihren Worten, die ebenfalls nicht mit leeren Händen kamen, sondern mit Geschenken für das neue Burgfräulein und Gastgeber Bürgermeister Helm, der sie nach Königstein eingeladen hatte. Ein würdevoller Empfang, der sich auch nicht so schnell nach dem offiziellen Teil auflöste. Schließlich dient ein solcher Anlass dem Austausch und wurde mitunter auch dazu genutzt, um sich für den Abend auf der Burg zu verabreden.

Zum Empfang kamen auch die jungen Cannetaner aus der Partnerstadt mit Geschenken.

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