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Kaiserin-Friedrich-Brücke verfällt

Anlässlich des 116. Todestags von Kaiserin Friedrich am 5. August hatte der Burgverein zu einer Wanderung vom Waldschwimmbad zur Kaiserin-Friedrich-Brücke im Heidetränkbachtal oberhalb der „Hohe Mark“ geladen. Zehn Wandersleute folgten dem Aufruf und machten sich bei idealem Wetter auf den Weg, um das im Oktober 1891 eingeweihte Bauwerk zu besuchen sowie dessen Erbauerin zu gedenken. Zur Erinnerung: Die Kaiserwitwe ließ den heute nach ihr benannten Weg von Bad Homburg nach Kronberg anlegen. Bis ihr neues Domizil fertiggestellt war, residierte sie häufig im Homburger Schloss, der Sommerresidenz des preußischen Königs- und Kaiserhauses. Von dort aus fuhr sie oft per Kutsche in die Burgstadt, um den Bau ihrer neuen Residenz zu überwachen. Damit sie die Entfernung rasch zurücklegen konnte, ließ sie besagten Fahrweg einrichten, der auch den Heidetränkbach bei Oberursel überquerte. Dazu war der Bau einer Brücke notwendig, die noch heute mit der deutschen Kaiserkrone nebst Initialen F und V für Friedrich und Victoria sowie der Jahreszahl 1891 geschmückt ist. Leider befindet sich die Brücke, die seit 1989 als Kulturdenkmal in die Denkmalliste des Landesamts für Denkmalpflege Hessen aufgenommen wurde, in einem sehr desolaten Zustand. Die rasche Restaurierung des Bauwerks ist daher aus Sicht des Burgvereins dringend notwendig.
Foto: privat

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