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Offenes Atelier bei Georgi Takev

Erst vor wenigen Monaten schlug der 1952 in Bulgariens Kunsthauptstadt Plovdiv geborene Takev eine neue Phase in seinem weit aufgefächerten Künstlerbuch auf, die er seitdem konsequent mit zwei Materialien, auf Leinwand und mit Ton, durchdekliniert. Damit wird er für das neue Klientel, das er anspricht unverwechselbar, für seine bisherige Kundschaft jedoch definiert er sich gerade vollständig neu. Farbendurchtränkt sind seine Objekte und in einem breiten Kaleidoskop unterschiedlichster Farbnuancen sind die „Falten“ seiner Gemälde dargestellt. Die tiefe Sehnsucht des Malers nach einem weiten, unendlichen Horizont, einem Paradies auf Erden nahe des Wassers – dem Unterbewussten –, setzt er in seinen Standbildern um. Neu hinzugekommen sind großformatige Gemälde, die offensichtlich eine zeitgenössische Antwort auf die Bildfindungen des analytischen Kubismus von Picasso und Braque geben.
Mit seinen farbig gefassten Objekten leitet Takev in die surreale Phase seiner Wiener Schaffensphase zurück und knüpft an seine schon vor Jahrzehnten äußerst erfolgreichen Motive an; bis hin zu dem sehr persönlichen Einblick in seinen alten Reisekoffer, indem er einst sein Hab und Gut aus seiner Heimat nach Österreich trug und der ihm tatsächlich auch bei seinem weiteren Umzug in den Taunus, nach Kronberg, noch gute Dienste tat, heute aber Ton-Eier und Ton-Falten, Takevs neue, zukunftsweisende Leidenschaft, beherbergt. Begutachtet werden können die neuen Arbeiten in Takevs „Offenem Atelier“, das er zum Internationalen Museumstag im Ortsteil Schönberg, Mainblick 65, Sonntag, 11. Mai, 14 bis 18 Uhr sowie Freitag, Samstag und Sonntag, 16. bis 18. Mai, 14 bis 18 Uhr öffnent.

Foto: privat

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