Kronberg (kb) – Im Oktober vergangenen Jahres beantragten UBG und SPD, die Gemeindepflege dauerhaft zu sichern und dafür ein Budget in den Haushalt 2026 und in die zukünftigen Haushalte einzustellen. Diesem Antrag haben alle Fraktionen zugestimmt. So werde aus dem auf zwei Jahre befristeten Projekt „Gemeindepflege“ eine dauerhafte Institution.
Am 22. September vergangenen Jahres lud die Evangelische Markusgemeinde in Schönberg im Rahmen der Reihe „Schönberger Forum“ zu einem Vortrag zum Thema „Der Beruf des Gemeindepflegers“ ein. Der Vortragende Johannes Engelmann stellte den Beruf des Gemeindepflegers vor, beginnend mit einem Ausflug in die Geschichte der modernen Krankenpflege ab dem 19. Jahrhundert. Anschließend berichtete Engelmann über die Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Die Gemeindepflege spielt für das Leben älterer Menschen und Familien in der Gesellschaft eine wichtige Rolle, da die Pfleger in jeder Lebenslage dem Bürger mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Zusammenarbeit von Diakonie und der Stadt Kronberg ist wichtig, da ohne diese keine Gemeindepflege angeboten werden könnte.
Die Kommunalpolitik war bei diesem Vortrag und der anschließenden Diskussionsrunde durch die Stadtverordneten Gabriela Roßbach (SPD) und Markus Lind (UBG) vertreten. Beide nahmen gemeinsam den Ball auf, den Johannes Engelmann in Richtung der Stadt Kronberg spielte. So brachten die Fraktionen von UBG und SPD noch im Oktober vergangenen Jahres einen Antrag zur dauerhaften Sicherung der Gemeindepflege in die Stadtverordnetenversammlung ein. Ursprünglich war geplant, die Gemeindepflege bis September diesen Jahres zu befristen, was die Fraktionen SPD und UBG nicht einfach hingenommen haben und darum die Verlängerung der „Gemeindepflege“ initiierten.
Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel wurden kurzfristig im Haushalt 2026 bereitgestellt und sind auch in der Finanzplanung der Folgejahre berücksichtigt. Die Anträge der Fraktionen der SPD und UBG wurden von den politischen Gremien einstimmig angenommen. SPD und UBG danken allen Unterstützern auch im Namen der Kronberger Bürgerinnen und Bürger, für die die Gemeindepflege eine wichtige Hilfe ist.
Bei dieser Faktenlage sei es eine Falschmeldung, dass die KfB die dauerhafte Gemeindepflege „durchgesetzt“ hätte, wie im Kronberger Boten vom 16. Januar („KfB macht sich für zukunftsfähigen Haushalt stark“) berichtet wird. Die KfB war weder an der Initiierung noch an der Ausarbeitung des Beschlussantrags in irgendeiner Form beteiligt.
Der Erfolg sei einzig dem entschlossenen Vorgehen der Fraktionen SPD und UBG zuzuschreiben.