Der nächste Maibockanstich rückt näher – „Kaiserin“ und Hofstaat spitzen die Federn

Oberhöchstadt (kb) – „Wo geknoddert wird, da lass dich ruhig nieder, denn hier geht es nicht nur um freundliche Lieder.“ Am Freitag, 24. April, um 19 Uhr wird dieses abgewandelte Sprichwort wieder Gesang mit Geselligkeit verbinden, Harmonie mit politisch-literarischen Spitzfindigkeiten. Der „Knodderberg“ geht mit seiner bewährten Besetzung, aber mit neuem Programm in die nächste Runde. Der kultigen bayerischen „Nockherberg“-Tradition folgend, beginnt die Veranstaltung im Haus Altkönig mit dem Bieranstich. Die erste Maß gebührt von Amts wegen Bürgermeister Christoph König. Braumeister Stefan Schmidt wird anlässlich des „Knodderbergs“ wieder einen süffigen Maibock brauen, der wieder regen Zuspruch finden wird. Es ist eben eine deftig-gesellige Zusammenkunft – komisch, urig und immer nah dran am Geschehen. In den bis zuletzt feingeschliffenen Beiträgen werden aktuelle Themen der lokalen sowie der Landes- und Bundespolitik mit mehr oder weniger feiner Ironie und teils heftigen Seitenhieben auf Politikerinnen und Politiker, gleich welcher Couleur, auf die Spitze getrieben. Nach dem Vorbild der bayerischen Wirtshausmanier wird den „Großkopferten“ deftig, aber humorvoll der Kopf gewaschen. Wohl dem, der an diesem Abend ein dickes Fell hat.

Anne Hecking (Kaiserin), Hans Georg Kaufmann, er wird wieder in eine neue Rolle schlüpfen, Michael Arndt, Thomas Poppitz, Wolfgang Lang, Volker Göbel und Uwe Paul können mit ihrem Programm in ein reich bestücktes Füllhorn greifen, denn was immer auch Politiker auf allen Ebenen an- und umtreibt – das meiste kann nicht unkommentiert bleiben. Und wenn es mehr Bedenkenträger als Entscheider gibt, die Ein- und Weitsicht der Kurzsichtigkeit weichen muss und die viel zitierte schweigende Mehrheit laut tönt, aber trotzdem rigoros überhört wird – dann ist es wieder einmal höchste Zeit für den „Knodderberg“, der längst aus seinem lokalen Schatten herausgetreten ist und Prominenz aus der Region begrüßen kann.

Weil es sich um eine Benefizveranstaltung handelt, hoffen die Aktiven auch diesmal wieder auf eine hohe Spendensumme, die den Tafeln im Hochtaunuskreis zugutekommen wird. Während des „Knodderbergs“ wird ein Klingelbeutel die Runde machen, der am Ende prall gefüllt sein soll. Der Scheck wird im Rahmen des „Knodderbergs“ überreicht und stellvertretend für den Verein von Maria Wighardt-Arnold entgegengenommen. Und es wird Abschied genommen.

Der Pächter des Hauses Altkönig, Ewald Hoyer, verabschiedet sich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Vereine und viele mehr werden sein Engagement und seine Verbundenheit mit den Menschen in dieser Stadt vermissen. Anmeldungen sowie die Kartenvorbestellungen werden im Haus Altkönig ab dem 28. März unter Telefon 06173-323130 oder per E-Mail an haus-altkoenig[at]web[dot]de angenommen. Auch bei Wolfgang Lang, unter Telefon 06173-318893, können Karten vorbestellt werden.

Der Auftritt der „Kaiserin“ wird wieder eines der Highlights sein, dicht gefolgt von den kritischen Meinungsbildern ihres „Hofstaats“: Wolfgang Lang, Michael Arndt, Braumeister Stefan Schmidt, Hans Georg Kaufmann, Anne Hecking, Volker Göbel, Thomas Poppitz und Uwe Paul. Foto: privat



X