Grüne sind für Erhalt des Bistros „Die Freizeit“ in Schönberg

Schönberg (kb) – Das Bistro „Die Freizeit“ ist in den vergangenen Jahren ein wichtiger Teil des Schönberger Ortskerns geworden. Der derzeitige Pächter, Gregor Baumann, wird zum 30. April leider mit dem Ende seines Pachtvertrags aufhören. Das Lokal bleibt aber in städtischer Hand, womit die Möglichkeit gegeben ist, hier weiterhin Gastronomie zu betreiben. Ulrike Rink, Kandidatin der Grünen als Stadtverordnete, sagt dazu: „Ich bin regelmäßig in der ,Freizeit‘ und genieße die lockere Atmosphäre und gute Musik. Hier kommt man auch mal mit Andersdenkenden ins Gespräch. Es ist wichtig, dass Menschen Dialogräume außerhalb der Sozialen Medien nutzen können, an einem Ort wie der ,Freizeit‘ gelingt das.“ Das finden viele Schönbergerinnen und Schönberger, die das Bistro nicht missen möchten.

Leider hört Gregor Baumann in Schönberg mit Ende seines Pachtvertrags auf. Im Sommer des Corona-Jahrs 2021 hatte er eröffnet, als Außengastronomie wieder möglich war. Das von den politischen Gremien, dem Jugendrat und Betreiber in vielen Treffen und Sitzungen zuvor erarbeitete Konzept wurde in den folgenden Jahren flexibel gelebt, eine zunächst diskutierte Altersbegrenzung nicht umgesetzt. Das war völlig richtig, denn ein Gastwirt lebt von seinem Publikum und nicht von einem netten Konzept. In jedem Fall ist „Die Freizeit“ als ein attraktiver Treffpunkt für alle Altersgruppen etabliert. „Die Freizeit“ liegt am Brunnenplatz zentral in Schönberg, in unmittelbarer Nähe zur Schule, dem Sportverein TSG Schönberg und der evangelischen Markusgemeinde – um nur einige Fixpunkte zu nennen.

Insbesondere das Musikprogramm im Lokal und auf dem Ernst-Schneider-Platz hat einen festen Platz im Kulturleben von Schönberg und ganz Kronberg. Nicht nur wegen des Kulturprogramms, sondern auch beim Brunnenfest und den Grill-Events ist das Lokal ein wichtiger und lebendiger Treffpunkt. Die Stadtverwaltung sucht einen neuen Pächter oder eine Gruppe von Betreibern, die sich dort zuverlässig engagieren wollen. Die Grünen sind gerne bereit, mit der Verwaltung und den anderen Fraktionen für eine gute Nachfolgelösung zusammenzuarbeiten. Anja Weinhold, Stadtverordnete aus Schönberg, meint dazu: „Eine Nachnutzung als schulisches Betreuungszentrum wäre für die Grünen zweite Wahl, wenn sich absolut kein Pächter finden ließe – aber Priorität oder Ziel wäre, die „Kneipe“ im Schönberger Ortskern zu erhalten.“

Eine entsprechende Petition „Die ,Freizeit‘ in Kronberg-Schönberg muss bleiben!“ auf der Plattform Open Petition wird von den Grünen unterstützt.



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