„Zwischen den Konfessionen – der Taunus und die Reformation“

Referent Gregor Maier wird die Gäste an diesem Abend in die Reformation im Taunus einführen. Foto: privat

Schönberg (kb) – Am Montag, 2. März, um 20 Uhr begrüßt das Schönberger Forum alle Interessierten zu seinem ersten Vortrag in diesem Jahr in der Evangelischen Markus-Gemeinde Schönberg. Gehalten wird er von Gregor Maier, Leiter des Fachbereichs Kultur und des Kreisarchivs des Hochtaunuskreises.

Im Jahr 1526 jährt sich zum 500. Mal die Homberger Synode, die als Schlüsselereignis für die Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen durch Philipp den Großmütigen gilt – ein Ereignis, das auch für das eppsteinische Dorf Schönberg nicht folgenlos blieb. Der Vortrag skizziert mit Blick auf das Jubiläum die wesentlichen Entwicklungslinien und Ereignisse der Reformation im Taunus. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Entstehung der konfessionellen Vielfalt auf engem Raum, die unsere Region in besonderer Weise geprägt hat und bis heute prägt. Katholische, lutherische und reformierte Gläubige mussten in der Folge des Reformationsprozesses ihr Neben- oder Miteinander zwischen Konfrontation und Koexistenz gestalten.

Referent Gregor Maier, geboren 1977 in Ravensburg, studierte Neuere Geschichte, Kunstgeschichte und Empirischen Kulturwissenschaft in Tübingen, ist seit 2007 Leiter des Fachbereichs Kultur und des Kreisarchivs des Hochtaunuskreises, zudem Vorsitzender des Vereins für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg, und Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Nassau und des Historischen Vereins Rhein-Main-Taunus. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.



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