Oberursel (ow). Am Stedter Berg bläst der Wind recht kalt, wodurch sich nicht selten eine gute Rundumsicht eröffnet. Beim zweiten Grenzgang im Jahr 2023 hatte Anwohner Alexander Gross die Grenzgänger des Geschichts- und Kulturkreises Oberstedten (GuK) auf dem sogenannten „Stedter Großhöchst“ auf eine Stelle hingewiesen, von der aus man bei klarer Sicht die Kirchtürme oder Kirchturmspitzen von acht Kirchen in Oberstedten, Kirdorf, Bad Homburg und Oberursel sehen kann. Nur zwei Schritte zur Seite, und der Blick ist nicht mehr vollständig. Genau an dieser Stelle errichtete der Stedter Geschichts- und Kulturkreis eine Informationstafel zu den acht Türmen und weihte die Tafel am Mittwoch, 29. April, bei einem kleinen Sektempfang mit vielen interessierten Freunden des Vereins ein.
Anfangs waren es nur sechs Kirchen, die Alexander Gross entdeckt hatte; später kamen noch zwei Turmspitzen hinzu. Im Einzelnen sind bei guter Sicht zu entdecken: die Evangelische Kirche Oberstedten, die Herz-Jesu-Kirche in der Homburger Gartenfeld-Siedlung, der Kirdorfer Dom Sankt Johannes, ein kleiner Teil der Evangelischen Gedächtniskirche Kirdorf, die Erlöserkirche Bad Homburg, die Homburger Marienkirche sowie auf Oberurseler Seite Sankt Ursula und Sankt Hedwig. Mit Hilfe der Tafel und eines QR-Codes können sich Interessierte an der T-förmigen Wegkreuzung am Stedter Berg genauer über die acht Kirchen informieren.

