„Kennst Du Deine Stadt?“ Elf Jahre Rätselspaß für Oberursel

Oberursel (ow). Ich möchte mich herzlich bedanken: bei meinem KDDS-Team, das stets pünktlich wohlüberlegte Fragen und Antworten eingebracht hat, bei dem Redaktions-Team der Oberurseler Woche, Herrn Bachfischer und seit 2025 Frau Schlünsen, die zuverlässig für einen reibungslosen Ablauf sorgten, bei allen Oberurseler Bürgern, die uns Bilder und Geschichtsmaterial zur Verfügung gestellt haben und bei der Vielzahl der KDDS-Ratern, die uns elf Jahre lang ihre Antworten zukommen ließen. Nicht zu vergessen die Herausgeber der Oberurseler Woche für die kompetente Zusammenarbeit.

Herzlichen Dank

Heidi Decher

Seit elf Jahren begeistert die Rätselreihe „Kennst Du Deine Stadt?“ die Leser der „Oberurseler Woche“. Initiiert und betreut von der Arbeitsgruppe im Geschichtsverein Oberursel, hat sich das monatliche Preisrätsel an alle, die ihre Stadt besser kennenlernen oder ihr Wissen unter Beweis stellen möchten, gerichtet. Die Idee hinter „Kennst Du Deine Stadt?“ ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Monat für Monat veröffentlicht die Arbeitsgruppe im Geschichtsverein eine neue Frage zu historischen, kulturellen oder architektonischen Besonderheiten Oberursels. Vier Wochen später folgt an gleicher Stelle die Auflösung samt Bekanntgabe des Gewinners. Die Rätsel greifen Themen auf, die oft aus der reichen Stadtgeschichte stammen und regen dazu an, sich intensiver mit Oberursel und seinen Besonderheiten auseinanderzusetzen. Die Teilnahme ist unkompliziert: Wer die richtige Antwort weiß, kann diese einsenden und nimmt automatisch an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise, die häufig einen Bezug zur Stadt oder ihrer Geschichte haben.

Besonders erfreulich ist, dass die Rätsel nicht nur in der Printausgabe der „Oberurseler Woche“ erscheinen, sondern auch online unter www.ursella.org abrufbar sind. So können Interessierte jederzeit auf vergangene Fragen und Antworten zugreifen.

Ein Beitrag zur lokalen Identität

Mit ihrem Engagement trägt die Arbeitsgruppe im Geschichtsverein dazu bei, das Bewusstsein für die Geschichte und das kulturelle Erbe Oberursels zu stärken. Die Rätsel fördern nicht nur das Wissen um die eigene Stadt, sondern laden auch zum Austausch und zur Diskussion ein – sei es in der Familie, unter Freunden oder in der Nachbarschaft. „Kennst Du Deine Stadt?“ ist mehr als nur ein Rätsel – es ist ein lebendiges Stück Stadtgeschichte, das alle Oberurseler verbindet. Wer mitmacht, entdeckt Oberursel immer wieder neu und trägt dazu bei, das Wissen um die Stadt lebendig zu halten.

Rückblick und Danke fürdie Mitarbeit

Am 26.8.2014 wurde während einer Besprechung der Entschluss gefasst, „Oberursel braucht ein Stadträtsel“. Die Initiative geht auf die Arbeitsgruppe „Kennst Du Deine Stadt?“ zurück, die von Hermann Schmidt gegründet wurde. In Zusammenarbeit mit der Oberurseler Woche wurde das Stadträtsel, jeweils in der ersten Woche des Monats seit März 2015, veröffentlicht. Die Moderation wurde von Herman Schmidt (sechs Jahre lang) und Heidi Decher (sechs Jahre lang) durchgeführt.

Insgesamt wurden im Laufe der elf Jahre 130 Rätselfragen und -antworten veröffentlicht, die sich mit historischen, kulturellen und lokalen Besonderheiten Oberursels beschäftigen.

Die Rätselfragen und -antworten wurden erstellt von Paul Dinges (2015), Horst Siegemund (2016), Franz König (2018), Erich Auersch (2020), Josef Friedrich (2021), Hermann Schmidt (2022), Ursula König, Oliver Rapp, Helmut Lind (2026), Ulrike Böhme, Helmut Hujer und Christel Calmano-Wiegand.

Seit 2023 bestand das Team nur noch aus fünf Mitautoren: Erwin Beifuß, Anne-Maren Horn, Andreas Homm, Sylvia Struck und Heidi Decher.

Mit der Veröffentlichung der letzten Rätsel-Antwort im Januar 2026 fand die beliebte Reihe „Kennst Du Deine Stadt?“ ihren Abschluss. Damit endet nach elf Jahren eine Ära des gemeinsamen Rätselns und Entdeckens, die das Wissen und die Verbundenheit der Oberurseler mit ihrer Stadt nachhaltig gestärkt hat.

v.l.. Andreas Homm, Anne-Maren Horn, Heidi Decher, Sylvia Struck, Erwin Beilfuß

Heidi Decher und Hermann Schmidt

Fotos: Decher

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