„Es ist 5 vor 12 – Uns reicht‘s!“ – Bündnis ruft zu Sozialprotesten auf

Main-Taunus (kez) – Für Samstag, 22. August, rufen Die Linke Main-Taunus-Kreis, Bündnis 90/Die Grünen Main-Taunus-Kreis, der DGB Hochtaunus/Main-Taunus, ver.di Main-Taunus-Kreis, der GEW-Kreisverband Main-Taunus sowie die Friedensinitiative Main-Taunus (FIMT) um 11.55 Uhr zu einer gemeinsamen Kundgebung in der Ambet-Anlage am Hofheimer Busbahnhof auf.

Unter dem Motto „ Es ist 5 vor 12 – Uns reicht‘s!“ schließt der Protest an die bundesweiten Sozialproteste gegen die massiven Sozialkürzungen der aktuellen Bundesregierung an.

Thomas Völker, Anmelder der Kundgebung für Die Linke Main-Taunus-Kreis, erklärt: „Uns reicht‘s. Die massiven Kürzungen dieser Bundesregierung, die zu schwerwiegenden gesellschaftlichen Verwerfungen führen werden, brauchen unseren entschlossenen Widerstand – überall und auch im Main-Taunus-Kreis. Die so genannten Reformen treffen sozial Benachteiligte, Menschen mit Behinderungen und Migrationshintergrund, Patientinnen und Patienten und Beschäftigte in allen sozialen und gesundheitlichen Berufen besonders hart. Hart erkämpfte Errungenschaften wie der Acht-Stunden-Tag stehen zur Disposition. Klimaschutz und Klimafolgenanpassung werden zurückgefahren. Während Millionen Menschen bewusst schlechtergestellt werden, soll der Militäretat um ein weiteres Drittel erhöht werden und die Zahl der Milliardäre und Millionäre in diesem Land steigt weiter fröhlich an. Die Behauptung, alle müssten den Gürtel enger schnallen ist ein politisches Ammenmärchen. Geld ist ausreichend vorhanden, nur falsch verteilt. Die Folgen tragen wir alle einzeln, aber auch als Gesellschaft. Denn der Unmut darüber schlägt sich nicht zuletzt in weiteren Stimmen für die extreme Rechte nieder. Wir dürfen das nicht tatenlos hinnehmen und laden alle Menschen aus dem Main-Taunus-Kreis herzlich ein, sich unserem Protest anzuschließen.“

Im Anschluss an die circa einstündige Kundgebung besteht die Möglichkeit zur direkten gemeinsamen Weiterfahrt nach Wiesbaden. Dort beginnt um 14 Uhr eine große Demonstration unter dem Motto „Hände weg von unserem Sozialstaat“, die auch aus dem MTK verstärkt werden soll.



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