Forschung im Zoo: Verwandte im Vergleich – Giraffen und Okapis bei Nacht

Netzgiraffen-Jungtiere „Mumbi“und „Kianga“ im Opel-ZooFoto: Archiv Opel-Zoo

Taunus (bs) – Um verschiedene Giraffenarten und ihr Verhalten geht es bei der nächsten Öffentlichen Führung am Samstag, dem 16. Mai, um 15 Uhr im Opel-Zoo mit dem Titel „Verwandte im Vergleich – Giraffen und Okapis bei Nacht“.

Was machen „Mumbi“, „Kinaga“ und die anderen Netzgiraffen im Opel-Zoo eigentlich nachts? Und ist das auch bei anderen Giraffenarten so? Gibt es Unterschiede zu ihren wild lebenden Verwandten? Und kann dieses Wissen auch helfen, zum Schutz gefährdeter Arten beizutragen?

Nicht nur in ihren afrikanischen Herkunftsgebieten, sondern auch in Zoologischen Gärten

gewinnen Forschende wichtige Erkenntnisse zu diesen und vielen weiteren Fragen. Bei der Führung zu den Giraffen im Opel-Zoo am 16. Mai können Melina Kurzawe und Hanna Mebus, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen an der Goethe-Universität Frankfurt, aus dem Vollen schöpfen: Seit vielen Jahren erforscht ihre Arbeitsgruppe die Giraffen in verschiedenen Europäischen Zoos – darunter dem Opel-Zoo – und in Afrika.

Auch einen Blick in die nähere Verwandtschaft der Netzgiraffen wollen die beiden Forscherinnen werfen: Es gibt auch Spannendes über die Okapis, die auch „Waldgiraffen“ genannt werden, zu erfahren! Und darüber, was das mit geplanten eigenen Forschungsthemen der beiden zu tun hat.

Die Giraffen im Opel-Zoo gemeinsam mit den Zebras, Gnus und Impalas auf der Anlage Afrika Savanne zu erleben, ist für viele Zoobesucher ein besonderes Erlebnis. Mit etwas Glück können sie hier auch beobachten, wie die beiden Junggiraffen schon mal einen wilden Galopp in der Frühlingssonne hinlegen.

Die Führung startet am Samstag, dem 16. Mai, um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers hinter dem Haupteingang. Sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.



X