MIT für spürbare Entlastungen

Hochtaunus (how). Anlässlich des Steuerzahlergedenktags wendet sich auch die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Hochtaunus gegen weitere Belastungen der Steuerzahler und für spürbare Entlastungen. Claudia Kott, Vorsitzende der MIT Hochtaunus, setzt darauf, dass das von der Union geplante Entfesselungspaket aus Bürokratieabbau und Planungsbeschleunigung sehr schnell Wachstum schafft: „Dieses Wachstum wird für den Staat Mehreinnahmen generieren, die wir für spürbare Steuersenkungen nutzen müssen. Das beflügelt das Wachstum weiter.“

Die MIT setzt sich dafür ein, die aus dem Wachstum generierten Spielräume für Abschaffung des Solidaritätszuschlags, für ein wettbewerbsfähiges Unternehmenssteuerrecht und für eine Absenkung des steil ansteigenden Steuertarifs für untere und mittlere Einkommen, den sogenannten Mittelstandsbauch, zu nutzen. Kott: „Der Mittelstandsbauch ist eine Zumutung für die hart arbeitenden Menschen. Gerade Gering- und Durchschnittsverdiener müssen mehr Netto von ihrem Brutto behalten, wenn sie am normalen Leben teilhaben und in ein Eigenheim investieren wollen.“ Voraussetzung für Steuersenkungen, die nicht schuldenfinanziert werden dürften, sei, dass das Wirtschaftswachstum Mehreinnahme bringe, so Kott. „Deshalb ist es wichtig, dass wir nach der Wahl schnellstmöglich das Entfesselungspaket für die Wirtschaft aus dem Union-Regierungsprogramm umsetzen.“ Dazu zählten schnellere Genehmigungen und Planungsverfahren bei Bauprojekten genauso wie die Bürokratiebefreiung für Gründer in den ersten zwei Jahren und mehr Freiheit bei der Arbeitszeitgestaltung. „Die Union hat zahlreiche Vorschläge, um gerade Mittelständler und Gründer von Auflagen zu befreien. Diese Entfesselung kostet keinen Cent, schafft aber sofort Freiräume für mehr Wachstum. Und das garantiert weitere Steuereinnahmen.“ Die von anderen Parteien vorgeschlagenen Steuererhöhungen nennt Kott eine „Wachstumsbremse“. Steuererhöhungen führten am Ende zum Gegenteil: Sie verhindern Investitionen, mehr Beschäftigung und Lohnsteigerungen und verringern damit die Einnahmen des Staates.



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