Hochtaunus (kw) – Boethius (um 480–525), hat im Kerker, auf seine Hinrichtung wartend, ein Werk verfasst, das ihn unsterblich machen sollte, einen „Trost der Philosophie“. In ihm entwickelt er auf dem Boden der zeitgenössischen neuplatonischen Metaphysik Argumente, die jeden Zweifel daran ausräumen sollen, dass das Weltgeschehen von einem gerechten Gott gelenkt wird. Die Schrift ist für die Überlieferung platonischen Gedankenguts an das lateinische Mittelalter von größter Bedeutung gewesen. Der Gesprächskreis Philosophie bietet am 27. August um 18.30 die kostenlose Teilnahme online an. Anmeldungen bei wjuretzek[at]yahoo[dot]com.
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