Oberursel/Eschborn (ow). Rund 2,6 Millionen Euro hat der Wasserbeschaffungsverband Taunus (WBV), zu dem auch Eschborn gehört, in die Sanierung von zwei Hochbehältern investiert. Alle zehn Trinkwasserbehälter haben ein Gesamtvolumen von 44.000 Kubikmetern.
„Für den Wasserbeschaffungsverband Taunus stellt die Erneuerung der Trinkwasserbehälter in Summe über alle Kommunen eine der größten Investitionsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte dar“, sagt Verbandsvorsteher Andreas Bernhardt. „Nachdem in den vergangenen Jahren bereits der Tiefbehälter Lange Meile in Bad Homburg und der Behälter HBIII in Kronberg erneuert wurden, konnten wir nun die Erneuerung des Hochbehälters Rehköpfe – eine bedeutende Anlage für die Versorgung Friedrichsdorfs – aus dem Jahr 1976 abschließen. Zudem konnten wir die Arbeiten im Hochbehälter IV im Stadtwald Kronberg abschließen.“
Julia Antoni, die Geschäftsführerin des WBV, ergänzt: „Als Wasserbeschaffungsverband Taunus versorgen wir rund 200.000 Menschen im Vordertaunus zuverlässig mit frischem Trinkwasser. Unsere Aufgabe ist es, für die Mitgliedskommunen die erforderliche Wassermenge zu beschaffen und bereitzustellen. Die Instandhaltung einer leistungsfähigen Infrastruktur hat für uns daher höchste Priorität.“ Von daher sei es „sehr erfreulich“, dass die Erneuerungen des Hochbehälters in Dillingen (Friedrichsdorf) und der Anlage im Stadtwald Kronberg gemäß Zeit- und Kostenplan umgesetzt worden sind.
Julia Antoni: „Insgesamt hat der Wasserbeschaffungsverband Taunus in die Sanierung der beiden Hochbehälter 2,6 Millionen Euro investiert. Mit den abgeschlossenen Sanierungen sind zwei wichtige Bausteine der regionalen Trinkwasserversorgung technisch und hygienisch wieder auf dem neuesten Stand. Die erneuerten Oberflächen, Abdichtungen und Rohrleitungen sowie die neuen Lüftungsanlagen tragen dazu bei, die hohe Qualität des Trinkwassers dauerhaft sicherzustellen und die Bauwerke für die kommenden Jahrzehnte zu erhalten.“
Alle zehn Trinkwasserbehälter des WBV sind in Betonbauweise errichtet. Untersuchungen haben ergeben, dass die Technik und Bausubstanz Erneuerungsmaßnahmen erfordern. Sowohl aus Gründen der Versorgungssicherheit als auch aus finanziellen Gründen können nicht alle Behälter gleichzeitig erneuert werden. Entsprechend hat der Verband für diese Maßnahme ein Zeitraum von insgesamt zehn Jahren vorgesehen. Bereits dieses Jahr hat der WBV die Erneuerungsarbeiten im Hochbehälter HB I in Steinbach gestartet.
Auch der „Wasserhochbehälter V“ in Eschborn muss in den nächsten Jahren saniert werden.Foto: WBV
