Volt betritt kommunalpolitische Bühne – mit erfahrenen Partnern

Oberursel (ow). Am Sonntag, 15. März wählen die Bürger des Hochtaunuskreises einen neuen Kreistag. Erstmals tritt hierzu die junge „Europapartei“ Volt an.

„Vor fünf Jahren gab es Volt Hochtaunus noch nicht“, stellt lokaler Leiter und Spitzenkandidat Tobias Raum fest. Damals, bei den letzten hessischen Kommunalwahlen 2021, erzielte Volt Überraschungserfolge in den hessischen Großstädten Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden, in denen die Partei sogar Teil der Regierungskoalition wurde. Zu der Zeit war das bereits ein beeindruckender Erfolg für die Partei, die zwei Jahre zuvor bei der Europawahl 2019 erstmals angetreten war und direkt ein Mandat im Europaparlament errungen hatte.

In den seitdem vergangenen fünf Jahren ist viel passiert. Nicht nur die Volt-Präsenz im Europaparlament verfünffachte sich 2024, als neben Parteigründer Damian Boeselager auch Nela Riehl und Kai Tegethoff, sowie die Niederländer Rainier van Lanschoot und Anna Strolenberg ins Brüsseler Parlament gewählt wurden. Auch das lokale Team wuchs stetig. Mit ursprünglich vier Mitgliedern gegründet, zählt das gemeinsame Volt-Team für die Kreise Main-Taunus und Hochtaunus mittlerweile rund 100 Mitglieder.

In den letzten Jahren konnte Volt im Hochtaunus zudem kommunalpolitisch erfahrene Partner gewinnen. In Oberursel wird mit der Unabhängigen Liste Oberursel (ULO) zusammengearbeitet, die aktuell mit drei Mandaten in der Oberurseler Stadtverordnetenversammlung vertreten ist. Zur diesjährigen Wahl treten ULO und Volt mit einer gemeinsamen Liste für die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte an, angeführt vom ULO-Fraktionsvorsitzenden Michael Planer als Spitzenkandidat. Planer hatte 2021 auch als Bürgermeister für Oberursel kandidiert und mit etwa 10 Prozent den vierten Platz belegt. “Europäisch denken, lokal handeln: Das Volt-Motto setzen wir mit unserer Partnerschaft in Oberursel in die Tat um!”, kommentiert Nasser Djafari, stellvertretender Vorsitzender der ULO und Platz drei auf der Volt-Liste für den Kreistag.

In Bad Homburg hat sich eine Zusammenarbeit von Volt mit der Bürgerliste Bad Homburg entwickelt. Gegründet von Beate Fleige, ist die BLB seit 25 Jahren aktiv für „Unser Homburg“, wie sie selbst sagen - aktuell mit vier Stadtverordneten. Mehrere Volt-Mitglieder kandidieren auf der BLB-Liste für die Stadtverordnetenversammlung, darunter Volt-Spitzenkandidat Tobias Raum auf Platz sechs. In Ober-Erlenbach gibt es eine gemeinsame Ortsbeiratsliste von BLB und Volt.

Mit einer eigenen Liste für die Stadtverordnetenversammlung tritt Volt zudem in Kronberg an. Angeführt wird das lokale Team von Spitzenkandidat Chan Uk Jun.

All das hat Volt geholfen, bereits jetzt im Hochtaunus stärker zu sein, als mehrere etablierte Kräfte – zumindest, wenn man nach der Anzahl der Kandidierenden geht. 27 engagierte Personen stehen auf der Volt-Liste für den Kreistag – angeführt vom Spitzenduo Tobias Raum und Fiona Byrne, mit den ULO- und Volt-Doppelmitgliedern Nasser Djafari und Michael Planer auf Listenplatz drei bzw. sieben, der BLB-Vorsitzenden Kristine Schmidt auf Listenplatz sechs und dem BLB-Fraktionsvorsitzenden Armin Johnert auf dem ehrenvollen letzten Listenplatz.

Nicht nur die, durch die Trennung von der FWG geschwächten, Freien Wähler (22 Kandidierende) lässt Volt damit hinter sich, auch die AfD mit ihren 25 Kandidierenden kann mit Volt nicht mithalten. „Und ungültig war bei uns auch kein Wahlvorschlag“, fügt Spitzenkandidatin Fiona Byrne aus Königstein mit einem Augenzwinkern hinzu.

Eine gewisse persönliche Verankerung im Hochtaunus hat Volt schon länger. Nicht nur der Parteigründer Damian Boeselager, seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments, wuchs im Kreis auf, auch die Frankfurter Dezernentin für Bürger, Digitales und Internationales, Eileen O‘Sullivan, hat ihre Wurzeln im Hochtaunus. Am Freitag, 6. Februar, stellt O‘Sullivan ihre Arbeit in der Frankfurter Stadtregierung in den letzten fünf Jahren vor. Volt lädt dazu ab 18 Uhr in die Stadthalle Kronberg, der Eintritt ist frei.

Interessierte Bürger können damit einen Eindruck erhalten, was sie sich von einer Stimme für Volt im Hochtaunus erhoffen können.

Für weitere Informationen können Interessierte sich an Tobias Raum (Lokaler Leiter Hochtaunuskreis) unter Telefon 015151945445 oder per Email an tobias.raum[at]volteuropa[dot]org wenden.

Alternativ ist Kasimir Nimmerfort (Presseteam Volt Hessen) unter Telefon 0176 41628908 oder per Email an kasimir.nimmerfroh[at]volteuropa[dot]org erreichbar.



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