Hofheim (kez) – Die Personalsituation bei der S-Bahn Rhein-Main hat sich nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) „deutlich verbessert“. In den ersten vier Monaten dieses Jahres gingen nur noch 0,2 Prozent der Zugausfälle auf Personalmangel zurück. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 3,2 Prozent. RMV-Geschäftsführer Knut Ringat spricht von einer „spürbaren Entlastung“ für die Fahrgäste. Personalbedingte Ausfälle kämen inzwischen nur noch in Ausnahmefällen vor, etwa bei kurzfristigen Krankmeldungen. Gleichzeitig würden die zahlreichen Bauarbeiten im Schienennetz die Pünktlichkeit und Stabilität des Betriebs weiterhin beeinträchtigen. Der Chef der S-Bahn Rhein-Main, Hendrik Penner, führt die Entwicklung auf zusätzliche Einstellungen zurück. In den vergangenen Monaten seien mehr als 70 neue Lokführer eingestellt worden. Zudem bildet das Unternehmen jedes Jahr 30 Nachwuchskräfte für den Bahnbetrieb aus. Nach Angaben der S-Bahn ist inzwischen auch die Personalsituation in den Werkstätten ausgeglichen.
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