Aus „Anziehpunkt“ wurde „Fairkauf“

Schwalbach (MS). Der Anziehpunkt am Schwalbacher Marktplatz hat einen neuen Namen. Seite Mitte März heißt der beliebte Second-Hand-Laden der Caritas „Fairkauf“.

Grund für die Umbenennung ist die Fusion der Caritasverbände Main-Taunus und Hochtaunus. „Wir wollten einen einheitlichen Namen für alle sieben Läden“, berichtet Caritas-Abteilungsleiterin Anja Dürringer. Nach einem internen Ideenwettbewerb sei dabei schließlich „Fairkauf“ herausgekommen.

Am Konzept habe sich jedoch nichts geändert. Nach wie vor nehme der Laden in der ehemaligen Postfiliale am unteren Marktplatz gebrauchte Kleidung und Gebrauchsgüter an und verkaufe sie anschließend zu günstigen Preisen weiter. „Fairkauf“ will soziale Verantwortung mit trendbewusster Second-Hand-Mode verbinden. Die Erlöse kommen nach Angaben der Caritas dem Verband und sozialen Projekten zu Gute. Neben dem Schwalbacher Laden betreibt die Caritas im Hochtaunus- und im Main-Taunus-Kreis sechs weitere „Fairkauf“-Geschäfte in Hattersheim, Hofheim, Hochheim, Bad Homburg, Oberursel und Neu-Anspach.

Eine kleine Veränderung hat es mit der Fusion aber doch gegeben. Seit dem vergangenen Herbst gibt es gegen Vorlage von Tafelausweisen keine zusätzlichen Rabatte mehr. Anja Dürringer verweist auf die ohnehin sehr niedrigen Preise im Laden und erklärt: „Das hat die Betroffenen stigmatisiert.“ Außerdem sei der Umgang mit den Tafelausweisen mit viel Bürokratie einhergegangen.

Extra-Rabatte gibt es jetzt nur noch für Schülerinnen und Schüler sowie für Studierende, die gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises einen Nachlass von 50 Prozent bekommen.

Weitere Informationen zu den „Fairkauf“-Läden gibt es unter caritas-taunus.de im Internet.

Am Eingang des Caritas-Ladens hängt seit Mitte März das neue Logo.Foto: te



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