Schwalbach (sz). Auch in diesem Jahr besuchten die Sternsinger der Pfarrei Heilig Geist am Taunus das Schwalbacher Rathaus. In ihren Gewändern brachten Schwalbacher Kinder den traditionellen Segen. Bürgeremister Alexander Immisch und Erster Stadtrat Thomas Milkowitsch dankten den Kindern und Jugendlichen für deren Engagement. Sie hoben hervor, dass die Sternsinger trotz Schnee und Eis die Tradition fortgesetzt und ein Zeichen gegen Kinderarmut gesetzt hätten.
Die Aktion folgt 2026 dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt steht Bangladesch. Dort müssen trotz Fortschritten nach Angaben der katholischen Kirche noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, viele unter ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich dafür ein, Schulbesuche zu ermöglichen.
In Schwalbach waren zwei Teams an zwei Tagen unterwegs. Sie besuchten neben dem Rathaus fünf Kindertagestätten, darunter erstmals die Kita der Obermayr International School, sowie 70 Familien. Begleitet wurde die Aktion von Christina Engelmann, Beate Junghenn und Rosi Langendorf.
Das Dreikönigssingen gilt als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Im Jahr 2025 kamen mehr als 48 Millionen Euro zusammen. Seit 1959 wurden über 1,4 Milliarden Euro für Hilfsprojekte in mehr als 90 Ländern gesammelt. Wie hoch die Spendensumme in Schwalbach in diesem Jahr war, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Auch in diesem Jahr kamen die Sternsinger und ihre erwachsenen Begleiter in Schwalbacher Rathaus. Empfangen wurden sie von Bürgermeister Alexander Immisch (rechts) und Erstem Stadtrat Thomas Milkowitsch (links).Foto: Stadt Schwalbach
