U2 – Meilenstein für Mobilität und Wirtschaft

Bad Homburg (hw). „Noch nie gab es einen so deutlichen Bürgerentscheid für ein Projekt seinesgleichen – die U2-Verlängerug vom bisherigen Endhaltepunkt Gonzenheim bis zum Bad Homburger Bahnhof ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte unserer Stadt“, so Claudia Kott, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hochtaunus. Der zunehmende Individualverkehr sei auch geprägt durch mehr Ein- als Auspendler in die Stadt Bad Homburg. Moderne Mobilität diene der wirtschaftlichen Stärke und Vernetzung der Kurstadt mit der gesamten Rhein-Main-Region. So werde der Bahnhof Bad Homburg zunehmend an Bedeutung gewinnen, vor allem wenn die seit mindestens zehn Jahren im Gespräch mit dem seinerzeitigen Geschäftsführer Valussi und dem Protagonisten der Regionaltangente West (RTW) Professor Ringat, die sich mittlerweile ebenfalls im Bau befindet – fertig gestellt seien, erklärt Claudia Kott. Für die U2 sei das voraussichtlich im Jahr 2029, für die RTW mit ihrer Verbindung werde es noch etwas länger dauern, sei aber ein Erfolgsmodell. „Ein zuverlässiger und umweltfreundlicher Personennahverkehr ist ein überzeugender Standortfaktor für unsere Bürgerinnen und Bürger“, so Claudia Kott. „Vor allem fragen auch die Unternehmen neben der Nachfrage nach Gewerbeflächen auch nach der Erreichbarkeit für Fachkräfte. Eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes ist für die Stadt Bad Homburg von zentraler Bedeutung, auch für die Metropolregion Rhein-Main. Regionales Denken und Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus sind in der heutigen Zeit essentiell.“

Aus diesen Gründen sei eine transparente Kommunikation auch nach dem Spatenstich am 9. Dezember 2025 und somit Baubeginn weiterhin von besonderer Bedeutung. Die Einschnitte für die Bürger seien ernst zu nehmen. Es gehe um eine Entscheidung für die kommenden Jahrzehnte, für eine positive Gestaltung für eingesessene und neue Bürger der Stadt.

„Ebenso wichtig ist die Mobilität im Hochtaunuskreis: Die Regionaltangente West verbindet Bad Homburg, Oberursel und Steinbach künftig direkt mit dem Frankfurter Flughafen. Die Bauarbeiten haben begonnen und bedeuten mehr als Technik und Infrastruktur für die Menschen, die hier leben oder verweilen“ betont Kott. „So wird auch der Radverkehrsplan für Bad Homburg im Rahmen des ISEK 2030 Projektes ständig weiter entwickelt, so auch der Radverkehrsplan für den Hochtaunuskreis, der konsequent mit fertig gestellten Radwegen, besserer Beschilderung und sicheren Verbindungen hergestellt wird, und ist auch ein wichtiger Aspekt für den Freizeit- und Tourismusverkehr.“

140.8191 mm



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